Die Kultur- und Umweltstiftung wünscht Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr 2012.

Die Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig bedankt sich bei allen Unterstützern, Förderern und Freunden für die Mitgestaltung eines erfolgreichen Stiftungsjahres 2011. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein ebenso erfolgreiches, glückliches vor allem aber gesundes Jahr 2012!

Für den Vorstand, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kultur- und Umweltstiftung

Stephan Seeger
Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig

23.12.2011 | Allgemein

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Spielplan der Mundart Bühne Borna

Geplante Auftritte der Mundart Bühne Borna im zweiten Halbjahr 2011

Die Mundartbühne Borna, eine Initiative des Instituts zur Bewahrung der Sächsischen Mundart der Kultur- und Umweltstiftung, wird im zweiten Halbjahr 2011 auf mehreren Veranstaltungen im Leipziger Land zu sehen sein. Mehr dazu …

23.08.2011 | Sonstiges | Veranstaltungen

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Kabarett der Sonderklasse

Eine Große des deutschen Kabaretts

Ja, sie ist in Borna und zwar im Stadtkulturhaus am Sonnabend, dem 21. Mai 2011, 20:00 Uhr. Wer?

Gisela Oechelhaeuser!

Das sind 37 Jahre Kabarett – das ist das Erleben von zwei Gesellschaften mit nur einem Leben! Der Störsender Gisela Oechelhaeuser macht ein Best-of-Programm? Die Zeit verlangt’s! Nix mit aufwärmen! Aber warum neue Texte, wenn die alten immer aktueller werden? Warum neue Figuren, wenn die Menschen bleiben, wie sie sind? Ein neuer Blick auf Altes ist ein alter Blick auf Neues.

Mehr dazu …

16.05.2011 | Sonstiges | Veranstaltungen

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Stiftung

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land wurde im Jahre 2001 anlässlich des 175. Firmenjubiläums der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Natur und den kulturellen Reichtum im ehemaligen Landkreis Leipziger Land zu bewahren und zu fördern.

Finanzierung

Finanziert werden die Stiftungs-Projekte aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sowie durch Zuwendungen und Spenden Dritter.

Struktur

Der Stiftungsrat ist das höchste Gremium der Stiftung. Er steht dem Vorstand zur Seite und legt die Förderrichtlinien fest. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe von Stiftungsmitteln im Rahmen der vom Stiftungsrat vorgegebenen Richtlinien.

Förderungen

Die Stiftung fördert Einzelprojekte in den Bereichen Kultur und Umwelt im ehemaligen Landkreis Leipziger Land. Bewerben können sich gemeinnützige Vereine, Schulen und Kommunen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Projekte, die in erster Linie staatliche Aufgaben sind oder der Gemeinnützigkeit widersprechen.

Zugunsten von Einzelprojekten wird zukünftig auf die gesonderte Ausschreibung von Leitprojekten und Jugendpreisen verzichtet. Diese Entscheidung wurde getroffen, da in der Vergangenheit immer wieder Anträge für Projektförderungen gestellt wurden, die sich nicht als Leitprojekte eigneten. Bei den Jugendpreisen war die Resonanz auf die Ausschreibung zu verhalten.

Antragstellung

Förderanträge können formlos eingereicht werden, müssen aber folgendes enthalten:

  • Projektbeschreibung
  • Finanzierungsplan, der Eigen- und Drittmittel ausweist
  • Höhe des Förderbedarfs
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit
  • Vereinssatzung

Anträge können bis zum 15. September eines jeden Jahres für das Folgejahr bei der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land eingereicht werden.

Anschrift der Stiftung

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Erich-Loest-Archiv

“Die Sachen sollen in Leipzig bleiben”

Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land bewahrt den literarischen Vorlass von Erich Loest auf

Erich Loest zählt zu den herausragenden deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Engagement als leidenschaftlicher Demokrat und Bürger ist so unbestechlich wie streitbar.

Leben und Werk des 1926 in Mittweida geborenen Schriftstellers sind eng verbunden mit der Stadt Leipzig, deren Ehrenbürger er seit 1996 ist.

Der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig hat der Autor seinen einzigartigen literarischen Vorlass als Schenkung überlassen.

Mit diesem umfangreichen Fundus richtete die Stiftung das Erich-Loest-Archiv mit Sitz in der Villa Ida in Leipzig ein.

Das Archiv umfasst mehr als 100 Aktenordner mit Loests Manuskripten, Korrespondenz, Rezensionen, Fotos und zahlreichen persönlichen Erinnerungsstücken und kann zu Forschungszwecken kostenlos benutzt werden.

Aus dem Inhalt des Archivs:

  • Korrespondenz mit Wolf Biermann, Günter Grass, Peter Härtling, Walter Janka, Walter Kempowski, Sarah Kirsch, Siegfried Lenz, Christa Wolf, Marcel Reich-Ranicki u.v.a.
  • Manuskripte/Typoskripte: “Sommergewitter”, “Völkerschlachtdenkmal”, “Es geht seinen Gang”, “Prozesskosten”, “Durch die Erde ein Riss” u.v.a.
  • Fotos, Audio-Aufnahmen von Festakten und Lesungen, Gemälde
  • Aktenmaterial der Staatssicherheit

Die von der Stiftung geförderte Dokumentation “Wortmacht und Machtwort. Der politische Loest” von Autorin Regine Möbius stützt sich auf dieses kulturpolitisch und literarhistorisch bedeutsame Material.
“Wortmacht und Machtwort erschien im Juni 2009 im Leipziger Plöttner Verlag.

Kontakt Erich-Loest-Archiv Leipzig:

Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig
Menckestraße 27
04155 Leipzig

Telefon: 0341 – 562 96 61
Telefax: 0341 – 562 96 63
E-Mail: info (ät) kultur-und-umweltstiftung.de

Die Sachen sollen in Leipzig bleiben!
Dr. Erich Loest im Interview

Herr Dr. Loest, Sie vererben Ihren Nachlass schon jetzt, also als Vorlass, den Stiftungen der Sparkasse. Warum gerade der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land?

Die Sachen sollen in Leipzig bleiben! Mein Vorlass hätte natürlich auch gut nach Berlin gepasst, aber ich bin Leipziger Schriftsteller. Wenn sich später jemand um mich als Schriftsteller kümmern wird, dann hier.

Wie war das, seine schriftstellerische Arbeit aus mehreren Jahrzehnten Revue passieren zu lassen?

Sehr spannend. Ich stieß auf Sachen, die ich vergessen hatte, wie etwa Artikel aus dem Satiremagazin “Eulenspiegel”…

… auch Sachen, die Sie heute anders machen würden?

Klar denke ich mir manchmal, Du hättest da gründlicher und da fleißiger sein können. Aber ich stehe zu allem. Zum Glück gibt es im Leben eine Entwicklung.

Wenn Sie sich heute die sinkenden staatlichen Subventionen im Bereich der Kultur sehen – was bedeutet das für unsere Region?

Es ist ganz schrecklich. Bibliotheken werden kaputt gespart und dann geschlossen.

Und die Folge?

Leute, gerade schlechter verdienende, die darauf angewiesen sind, haben keinen Zugang mehr zum Buch. Kinder können nicht mehr an Bücher herangeführt werden. Dann gibt es nur noch diese flache Musik und Fernsehen. Die Verdummung nimmt immer mehr zu. Die Leute wollen lesen – man muss es Ihnen nur ermöglichen.

Was macht die Kultur in Leipzig und im Leipziger Land erhaltenswert?

Natürlich müssen die großen Institutionen Oper, Gewandhaus und Thomanerchor gehalten werden. Aber wenn die für kleinere Orte wichtigen kulturellen Dinge und Möglichkeiten aus Dummheit kaputt gehen, dann fehlt den Menschen ein Gefühl für die Region und die Geschichte.

Warum brauchen wir das?

Um sagen zu können: Hier bin ich, hier sind meine Wurzeln und hier bleibe ich. Ich habe schon so viel kaputt gehen sehen und es ist jedes Mal ein Stück Verlust.

Ein Stück Erhalt ist der für Sie eingerichtete Raum in der Villa Ida – dem Sitz der Sparkassen-Stiftungen. Wem sind Ihre Bücher und Skripte zugänglich?

Das Archiv soll für die ganze Stadt nutzbar sein. Ich hoffe, dass sich Journalisten und Germanisten damit beschäftigen und sie Gegenstände des Lebens werden.

Interview: Carsten Upadek

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Presse

Hier finden Sie demnächst die Pressemeldungen und Beiträge zur Kultur- und Umweltstiftung in den regionalen Medien.

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Sächsisches Mundartinstitut

“Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart”

“Der sächsische Dialekt zerfällt in verschiedene Abarten. Er ist kein einheitlicher und wird nicht in jeder Stadt in gleicher Weise gesprochen, sondern er hat verschiedene Abstufungen. Der Leipziger Dialekt z.B. unterscheidet sich wesentlich von der Dresdener Mundart, und in Chemnitz und Zittau machen sich nicht minder sprachliche Abweichungen und Nuancen geltend.” Dr. Adolph Kohut in “Sächsische Humoristen unserer Zeit”, in: Der Leipziger Nr. 43/1907

Die Stiftung hat am 1. März 2004 ein Institut zur Bewahrung, zum Erhalt und zur Pflege der sächsischen Mundart ins Leben gerufen. Als beratender Partner des Institutes fungiert die Lene-Voigt-Gesellschaft e.V., deren Vereinsarchiv genutzt werden kann. Die Aktivitäten des Institutes richten sich an die Mitbürgerinnen und Mitbürger des Landkreises Leipziger Land richten.

Aufgaben:

Aufbau einer Mundart-Bibliothek ( Bücher, Tonträger, Zeitschriften ), mit Stand 13. Mai 2007 stehen 410 bibliographische Einheiten zur Einsicht bereit. Eine Ausleihe einzelner Medien ist allerdings nicht möglich, die Benutzer können jedoch von Printerzeugnissen Kopien anfertigen.

Veranstaltungen

  • Auftritte von sächsischen Kabaretts im Landkreis
  • Eigenveranstaltungen u.a. “Sächsische Sonntagssoiree” & Autorenlesungen
  • Forschungen zu Leben und Werk sächsischer Mundart-Autoren
  • Gemeinschaftsveranstaltungen mit der Lene-Voigt-Gesellschaft e.V. ( u.a. Buchpremieren

Mundart Bühne Borna
Die Mundart Bühne Borna -als einziges sächsisches Amateurensemble im näheren und weiteren Umkreis – hat am 10. März 2007 ihre erste Premiere vor 170 Zuschaueren feiern können: ” ‘s Gaffeegränzchen – änne gleene Gomödche” von Luise Wilsdorf in der Mundartfassung von Wolfgang U. Schütte.

Kontakt:
Sitz: 04552 Borna, Markt 2 (Alte Wache)
Ansprechpartner: Wolfgang U. Schütte

Telefon: 03433 – 873 158 (Donnerstag von 10 – 16 Uhr oder nach Vereinbarung)

mundartinstitut.borna@saxonia.net

Impressionen vom Wettbewerb um die “Gaffeekanne” 2004

Lene VoigtWettbewerb Gaffeekanne 2004Wettbewerb Gaffeekanne 2004

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Kontakt

Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land
Menckestraße 27
D-04155 Leipzig

Tel.: +49 341 – 5629 661
Fax: +49 341 – 5629 663

info@kultur-und-umweltstiftung.de

 

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