Geschichtsstunde mit dem Freiherrn

Wertvolles Kulturgut der Familie von Friesen an Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse übergeben

von Thomas Mayer (Chefreporter a. D. der Leipziger Volkszeitung und 2. Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates)

Bettina Wallasch ist die engagierte Vorsitzende des Heimatvereins Rötha. Sie hat wertvolles Kulturgut zum Treff in der Villa Ida, dem Sitz der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig, mitgebracht. Wallasch kommt, wie sie selbst sagt, „mit einem lachenden und weinenden
Auge“. Die Gemälde und Urkunden aus dem Besitz der Familie von Friesen, einem über die Jahrhunderte in der Kleinstadt südlich von Leipzig ansässigen Adelsgeschlechts, hatten bislang sie und ihr Verein in Verwahrung, wohl wissend, dass das keine sachgerechte Lösung auf Dauer sein kann.

Heinrich Freiherr von Friesen (Mitte) übergibt die beiden Gemälde seiner Vorfahren Marie Charlotte Freifrau von Friesen und Christian August Freiherr von Friesen an die Kultur- und Umweltstiftung. v.l.n.r.: Wolfgang Klinger (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Dr. Harald Langenfeld (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und 1. stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender), Heinrich Freiherr von Friesen, Maximilian Graf Solms zu Laubach und Stephan Seeger (geschäftsführender Stiftungsvorstand und Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig)

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09.03.2017


Pressemitteilung 06.12.2016: Ein neues kulturelles Highlight

Sparkassenstiftung fördert 1. Musikfest im NeuSeenLand

Leipzig/Zwenkau, der 6. Dezember 2016. Mit 10.000 Euro unterstützt die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig das „NeuSeenLand Musikfest“, das im kommenden Jahr vom 29. Juni bis 2. Juli erstmals ausgetragen wird. „Wir begrüßen die Initiative des Vereins ‚NeuSeenLand Musik‘ ausdrücklich, in Zwenkau ein kulturelles Highlight zu schaffen. Unsere Förderung gilt insbesondere den Familienangeboten, die das Musikfest am Sonntag beschließen“, erklärt Wolfgang Klinger, stellvertretender Vorstand der Sparkassenstiftung. Mehr dazu …

06.12.2016


Pressemitteilung 21.10.2016: 250 Jahre, unvergessen

Kommandant-Prendel-Orden beruft neue Mitglieder ins Ordenskapitel und ehrt damit ehrenamtliches Engagement ebenso wie den Leipziger Stadtkommandanten nach der Völkerschlacht

Leipzig, der 21. Oktober 2016. Das Ordenskapitel des 2015 von der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig ins Leben gerufenen Kommandant-Prendel-Ordens zählt seit dem gestrigen Donnerstag zwei weitere und damit 18 Mitglieder. In einer festlichen Veranstaltung im Offizierheim der General-Olbricht-Kaserne in Leipzig wurden der französische Napoleon-Experte Professor Alain Pigeard sowie Stephan Seeger, Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig, mit dem Kommandant-Prendel-Kreuz geehrt und damit zu persönlichen Mitgliedern des Ordens. Mit der undotierten Auszeichnung werden durch das Ordenskapitel Menschen gewürdigt, die sich seit mindestens 15 Jahren bemühen, die Erinnerung an die Leipziger Völkerschlacht im Jahr 1813 in der Region und darüber hinaus wachzuhalten. Darüber hinaus wurden drei weitere Menschen für ihr mindestens fünfjähriges ehrenamtliches Engagement zum Gedenken an die Völkerschlacht geehrt: Jürgen Hoffmann, seit 2000 Mitglied und seit 2007 Vorstandsmitglied des Verbandes Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813, Dieter Eiserbeck, 1980 Gründungsmitglied des Interessenvereins Völkerschlacht bei Leipzig sowie heute ehrenamtlicher Museumsführer in Liebertwolkwitz, sowie Bettina Wallasch, Vorsitzende des Stadt- und Heimatvereins Rötha. Die Kommandant-Prendel-Medaille ist mit 500 Euro dotiert.

v.l.n.r.: Stephan Seeger (Ordenskreuzträger und Kanzler des Kommandant-Prendel-Ordens, Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig), Bettina Wallasch (Ordensmedaillenträgerin und Vorsitzende des Stadt- und Heimatvereins Rötha e. V.), Thorsten Schmidt (Ordenskreuzträger), Dieter Eiserbeck (Ordensmedaillenträger), Siegfried Meurer (Ordenskreuzträger), S.K.H. Franz Friedrich Prinz von Preußen, Jürgen Gentsch (Ordenskreuzträger), S.K.H. Georgi Michailowitsch Großfürst von Russland, Wolfgang Gerlach (Ordenskreuzträger), Prof. Dr. Dr. Alain Pigeard (Ordenskreuzträger), Martin Fiedler (Vize-Kanzler und Chef der Ordenskanzlei), Klaus Beckert (Ordenskreuzträger), Gert Pfeifer (Ordenskreuzträger), Elena Semenishcheva (Ordenskreuzträgerin), Alexsey Arschinov (Ordenskreuzträger), Jürgen Hoffmann (Ordensmedaillenträger), Bernd Baumbach (Ordenskreuzträger), Wolf-Dieter Schmidt (Ordenskreuzträger), Frank Hübler (Ordenskreuzträger) und Hans-Jürgen Donner (Ordenskreuzträger) Foto: Kultur- und Umweltstiftung / Volkmar Heinz (volkmar@heinz-report.de)

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21.10.2016


Pressemitteilung 02.09.2016: Neuer Gedenkstein für Opfer des Zweiten Weltkriegs

Sparkassenstiftung förderte Errichtung des Denkmals in Gnandstein, das am 3. September eingeweiht wird

Leipzig/Gnandstein, der 2. September 2016. In Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit wird am morgigen Samstag, 3. September 2016 in Gnandstein ein Denkmal feierlich eingeweiht, dessen Sanierung und Gestaltung durch die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig mit 3.500 Euro gefördert wurde. „Gedenksteine sind nicht nur Orte persönlichen Gedenkens. Sie erinnern uns auch daran, dass Kriege immer auch Menschen betreffen, die weit weg von der Front leben, dass Leid und Schmerzen nicht auf die unmittelbaren Schlachtfelder begrenzt sind“, erklärt Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig, die Unterstützung für das Projekt: „Insofern ist es besonders wichtig, dass durch das große Engagement der ‚Interessengemeinschaft Denkmal Gnandstein‘ zusätzlich zur Neuschaffung auch der bereits vorhandene Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkriegs restauriert werden konnte.“

Kriegerdenkmal Gnandstein  (Interessengemeinschaft Kriegsgräberdenkmal Gnandstein e. V.)

Foto: Interessengemeinschaft Kriegsgräberdenkmal Gnandstein e. V.

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02.09.2016


Pressemitteilung 05.08.2016: Rötha: Digitales Schloss-Modell lenkt Aufmerksamkeit auf bedeutende, jahrhundertealte Bibliothek

Leipzig/Dresden, den 5.August.2016. Ein digitales 3D-Modell des Schlosses Rötha auf der Internetseite der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig lenkt seit heute die Aufmerksamkeit auf die „Freiherrlich von Friesen’sche Schloßbibliothek Rötha“. Die Präsentation ist Teil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) sowie dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. Diese sieht vor, dass die wohl noch existierenden etwa 4.000 Bände der einst über 10.000 Werke umfassenden Bibliothek aus dem Röthaer Schloss der Freiherren von Friesen, deren Bestand mit der Enteignung der Schlossherren 1945 und der Sprengung des Schlosses im Jahr 1969 in zahlreiche Teile zerlegt wurde, an einem Ort, vorläufig der SLUB, zusammengeführt werden. Mehr dazu …

05.08.2016



Stiftung

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land wurde im Jahre 2001 anlässlich des 175. Firmenjubiläums der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Natur und den kulturellen Reichtum im ehemaligen Landkreis Leipziger Land zu bewahren und zu fördern.

Finanzierung

Finanziert werden die Stiftungs-Projekte aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sowie durch Zuwendungen und Spenden Dritter.

Struktur

Der Stiftungsrat ist das höchste Gremium der Stiftung. Der Stiftungsrat hat, entsprechend einem Aufsichtsrat bei Kapitalgesellschaften oder einem Verwaltungsrat bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts, kontrollierende und beratende Funktion. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe von Stiftungsmitteln im Rahmen der vom Stiftungsrat vorgegebenen Richtlinien.

Förderungen

Die Stiftung fördert Einzelprojekte in den Bereichen Kultur und Umwelt im ehemaligen Landkreis Leipziger Land. Bewerben können sich gemeinnützige Vereine, Schulen und Kommunen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Projekte, die in erster Linie staatliche Aufgaben sind oder der Gemeinnützigkeit widersprechen.

Antragstellung

Förderanträge müssen folgendes enthalten:

  • Projektbeschreibung
  • Finanzierungsplan, der Eigen- und Drittmittel ausweist
  • Höhe des Förderbedarfs
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit
  • Vereinssatzung

Anträge können bis zum 15. September eines jeden Jahres für das Folgejahr bei der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land eingereicht werden.

Sie können den beiliegenden Förderantrag nutzen:
PDF: Antrag auf Förderung
Word: Antrag auf Förderung

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Anschrift der Stiftung

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Die Förderprojekte im Überblick

2001

  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Rathendorf: Sanierung der Orgel in der Kirche Rathendorf (12.782,30 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Großstädteln-Großdeuben: Rekonstruktion des Stallgebäudes der Kirchgemeinde Großstädteln (12.782,30 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Thierbach: Sanierung der Orgel in der Thierbacher Kirche (4.090,34 Euro)
  • Förderverein Espenhain e. V.: Neuer Internet-Auftritt des Campus Espenhain (7.700,00 Euro)
  • Katholische Pfarrei St. Peter und Paul Markkleeberg: Neues Glockengeläut für die Kirche St. Peter und Paul (15.492,14 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Nutzungskonzept für das Kulturhaus in Böhlen (25.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Errichtung von Lebensstätten für Gebäude bewohnende Arten (3.600,00 Euro)
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Rekultivierung der Kulkwitzer Lachen (5.112,92 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Förderung der „Pflegestation“ (6.135,50 Euro)
  • Stadtverwaltung Frohburg: Förderung des Schutzes Gebäude bewohnender Arten im Schloss Frohburg (2.556,46 Euro)
  • Stadtverwaltung Groitzsch: Einrichtung eines Naturlehrpfades im Naturschutzgebiet Pfarrholz/Groitzsch (5.112,92 Euro)
  • Stadtverwaltung Kohren-Sahlis: Restaurierung des Schwindpavillons in Rüdigsdorf (5.112,92 Euro)

Fördersumme 2001: 105.477,80 Euro

2002

  • Förderverein – Kirche im Dorf – Güldengossa e. V.: Restaurierung der Kirche in Güldengossa (10.000,00 Euro)
  • Freunde der Kunst Großpösna e. V.: Durchführung eines Sommerworkshops (5.000,00 Euro)
  • Katholische Pfarrei St. Joseph Borna: Glockenturm (5.000,00 Euro)
  • Kulturbüro Espenhain/Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Bornaer Musiksommer 2002 (10.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Einrichtung von Lebensstätten für Gebäude besiedelnde Arten
    in der Paul-Günther-Schule in Geithain (3.600,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Forschungsprojekt/Analyse Tagebau (10.000,00 Euro)
  • Musikverein Geithain e. V.: Uniformen für die Steuben-Parade in New York (19.000,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Erlebnis Tagebau/Exkursion (5.000,00 Euro)
  • Paul-Günther-Schule Geithain: Anschaffung von Stopfpräparaten (1.170,25 Euro)
  • Stadtverwaltung Kohren-Sahlis: Restaurierung des Schwindpavillons in Rüdigsdorf (2.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Zwenkau: Wiedererrichtung der künstlichen Ruine Trianon (25.000,00 Euro)
  • Verein zur Förderung der Musikschule „Ottmar Gerstner“ e. V. Borna: Anschaffung einer Bassklarinette (5.000,00 Euro)

Fördersumme 2002: 101.270,25 Euro

2003

  • Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Leipzig e. V.: Förderung einer Exkursion für Flutopfer (2.000,00 Euro)
  • Bibliotheken im Landkreis: Literatur für öffentliche Bibliotheken (4.227,39 Euro)
  • Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813″ e. V.: Errichtung des Apelsteins Nr. 49 (3.000,00 Euro)
  • Jugendfeuerwehr Rathendorf: Förderung einer Klassenfahrt für Flutopfer (2.000,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Patrouillenritt zur Jahrfeier der Völkerschlacht (7.500,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Förderung Kuss-Award/Sommercamp (2.000,00 Euro)
  • Kulturbüro Espenhain/Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Bornaer Musiksommer 2003 (10.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Forschungsprojekt/Analyse Tagebau (10.000,00 Euro)
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Reinigung und Reparatur von Nistkästen für Turmfalken (1.973,10 Euro)
  • Pestalozzi Gymnasium Borna: Anschaffung chinesischer Wörterbücher (300,00 Euro)
  • Pro Regio e. V. Deutzen: Energieerlebnispark/Errichtung des visuellen und virtuellen Umwelt-Kabinetts (7.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Geithain: Sanierung des Laubenganghauses in Geithain (5.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Markkleeberg: Installation einer Photovoltaikanlage an der Rudolf-Hildebrand-Schule (6.600,00 Euro)

Fördersumme 2003: 62.100,49 Euro

2004

  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Herausgabe des 1. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (1.000,00 Euro)
  • Förderverein Tierpark Geithain e. V.: Einrichtung eines Lehrpfads (500,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Mölbis: Neue Prospektpfeifen für die Orgel in der Kirche Mölbis (2.500,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Patrouillenritt zur Jahrfeier der Völkerschlacht (1.000,00 Euro)
  • Kulturbüro Espenhain/Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Bornaer Musiksommer 2004 (10.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Forschungsprojekt/Analyse Tagebau (10.000,00 Euro)
  • Musikverein Geithain e. V.: Anschaffung neuer Uniformen (2.500,00 Euro)
  • Musikverein Neukieritzsch-Regis e. V. Anschaffung neuer Uniformen 2.200,00
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Sanierung des Trafohäuschens in Niederfrankenhain (8.000,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Förderung der Naturstation (10.000,00 Euro)
  • Paul-Günther-Schule Geithain: Anschaffung von Stopftierpräparaten (700,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Kohren-Sahlis: Sanierung des Töpferbrunnens (12.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Markranstädt: Sanierung der Außenfassade des Altranstädter Schlosses (28.000,00 Euro)
  • Wiprecht-Gymnasium Groitzsch: Einrichtung eines Natur-Lehrpfads (500,00 Euro)

Fördersumme 2004: 88.900,00 Euro

2005

  • Dr. Ulrich Stötzner: Unterstützung der Publikation „Mein Borna“ (6.000,00 Euro)
  • Förder- und Freundeskreis der Grundschule Borna e. V.: Einrichtung eines „Grünen Klassenzimmers“ (2.000,00 Euro)
  • Förderverein St. Marienkirche e. V. Geithain-Wickershain: Innensanierung der St. Marienkirche (1.500,00 Euro)
  • Gemeindeverwaltung Eulatal: Sanierung des Bauernrathauses (5.000,00 Euro)
  • GRÜNE LIGA Kohrener Land e. V.: Unterstützung des Projektes „Schutz der Rauchschwalbe im Kohrener Land“ (3.000,00 Euro)
  • Grundschule Kohren-Sahlis: Förderung des Projektunterrichts „Schutz und Pflege von Streuobstwiesen“ (2.270,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: Schillerfestspiele „Begegnungen Kahnsdorf“ 2005 (2.500,00 Euro)
  • Pegauer Karneval-Klub e. V.: Förderung der Jugendarbeit (5.000,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Patrouillenritt zur Jahrfeier der Völkerschlacht (1.000,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Errichtung eines Apelsteins (1.500,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Lazarettmuseum Seiferthain (2.000,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Einrichtung von Liedertafeln im Oberholz (2.030,00 Euro)
  • Kulturbüro Espenhain/Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Bornaer Musiksommer 2005 (7.500,00 Euro)
  • Kulturinitiative Zwenkau e. V.: Anschaffung einer Kinoleinwand für das KulturKino (5.000,00 Euro)
  • Kulturraumorchester Leipziger Raum gGmbH: Anschaffung von Notenmaterial (5.000,00 Euro)
  • Kulturraumorchester Leipziger Raum gGmbH: Anschaffung von 2 Trompeten (5.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Förderung eines Maskottchens für das Neuseenland (775,87 Euro)
  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Herausgabe des 2. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (1.000,00 Euro)
  • Musik- und Kunstschule „Ottmar Gerster“ Borna: Unterstützung der musikalischen Umrahmung des LVZ-Pressefestes (4.500,00 Euro)
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Verbesserung der ökologischen Struktur der Kulkwitzer Lachen (10.000,00 Euro)
  • Orgelverein St. Nikolai Geithain e. V.: Restaurierung der Orgel in der Kirche St. Nikolai (5.000,00 Euro)
  • Berufliches Schulungszentrum Markkleeberg: Förderung von Schulprojekttagen: „Ökologische und soziale Probleme der Umwelt- und Agrarentwicklung“ (500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna: Förderung der „Hans-am-Ende“ Ausstellung (2.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna: Restaurierung der „Alten Wache“ (40.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Markranstädt: Errichtung eines Schwalbenturms (5.400,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Förderung von Projektunterricht (4.000,00 Euro)

Fördersumme 2005: 129.975,87 Euro

2006

  • Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Frohburg: Ersatz der Schlagzeugausstattung (2.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gatzen: Außensanierung der Kirche Gatzen (5.000,00 Euro)
  • Förder- und Freundeskreis der Grundschule Borna e. V.: Umgestaltung des Schulhofs (2.000,00 Euro)
  • Förderverein für die Restaurierung der Marienkirche Rötha und ihrer Silbermannorgel e. V.: Sanierung der Barockkanzel (10.000,00 Euro)
  • Gartensparte „Frischer Wind“ e. V. Geithain: Förderung der Jugendarbeit (1.500,00 Euro)
  • Groitzscher Carnevalclub von 1965 e. V.: Vereinsunterstützung (3.000,00 Euro)
  • Grundschule Kohren-Sahlis: Einrichtung eines „Grünen Klassenzimmers“ (4.000,00 Euro)
  • Gymnasium „Am breiten Teich“ Borna: Unterstützung des Theaterprojekts „Mini Mimiker“ (1.500,00 Euro)
  • Pegauer Karneval-Klub e. V.: Förderung der Jugendarbeit (5.000,00 Euro)
  • Kreissportbund Leipziger Land e. V. Unterstützung des Projektes „Begegnung der Generationen durch Bewegung, Musik und Tanz“ (4.000,00 Euro)
  • Kulturbüro Espenhain/Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Bornaer Musiksommer 2006 (7.500,00 Euro)
  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Herausgabe des 3. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (1.000,00 Euro)
  • Männerchor Eula e. V.: Förderung der Jubiläumsfeierlichkeiten (2.000,00 Euro)
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Verbesserung der ökologischen Struktur der Kulkwitzer Lachen (10.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Kohren-Sahlis: Restaurierung von Wandbildern im Schwindpavillon in Rüdigsdorf (5.000,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Unterstützung des „Feriencamps“ für bedürftige Kinder (2.000,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Förderung der Projektarbeit (3.000,00 Euro)
  • Wiprecht Gymnasium Groitzsch: Förderung des Theaterprojekts „Hamlet“ (1.500,00 Euro)

Fördersumme 2006: 70.000,00 Euro

2007

  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Verbesserung der ökologischen Struktur der Kulkwitzer Lachen (10.000,00 Euro)
  • Förder- und Freundeskreis der Grundschule Borna e. V.: Umgestaltung des Schulhofs/Einrichtung eines Verkehrsgartens (3.000,00 Euro)
  • Kulturinitiative Zwenkau e. V.: Restaurierung der Saaldecke im KulturKino (10.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Markranstädter Land: Sanierung des Flügelaltars in der Stadtkirche St. Laurentius (15.000,00 Euro)
  • Stadtbibliothek Kohren-Sahlis: Neuanschaffung verschiedener Medien (1.300,00 Euro)
  • Regine Möbius: Unterstützung der Publikation „Wortmacht und Machtwort. Der politische Loest“ (8.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische St. Marien Kirchgemeinde Borna: Turmsanierung der St. Marienkirche in Borna (5.000,00 Euro)
  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Herausgabe des 4. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (2.500,00 Euro)
  • Tourismusverband Leipziger Land e. V.: Errichtung von Informationsterminals im Neuseenland (4.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Preisgeld zum Förderwettbewerb „Familienfreundlicher Landkreis“ (5.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Frohburg: Sanierung des Kellergewölbes im Westflügel des Schlosses Frohburg (5.000,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Unterstützung des „Feriencamps“ für bedürftige Kinder (4.000,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Förderung der Projektarbeit – Kleines Ökotopia (2.500,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Förderung der Umweltbildung: „Mit Kindern in den Wald“ (2.000,00 Euro)
  • Förderverein für die Restaurierung der Marienkirche Rötha und ihrer Silbermannorgel e. V.: Sanierung der Betstühle (10.000,00 Euro)
  • Kulturbüro Espenhain/Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Bornaer Musiksommer 2007 (7.500,00 Euro)
  • Pegauer Karneval-Klub e. V.: Unterstützung von Jugendarbeit (5.000,00 Euro)
  • Gemeinde Großpösna: Projekt VINETA (8.000,00 Euro)

Fördersumme 2007: 107.800,00 Euro

2008

  • Gemeindeverwaltung Großpösna: Aufbau der Bühne des Rittergut, Leipziger LandTag 2008 (20.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Markranstädter Land: Sanierung des Flügelaltars in der Stadtkirche St. Laurentius (15.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Zwenkau: Errichtung einer Sole/Wasser-Wärmepumpenanlage für die Kindertagesstätte „Am Kap Zwenkau“ (10.000,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: Schillerfestspiele „Begegnungen Kahnsdorf“ 2008 (2.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Markkleeberg: Sanierung eines Gedenksteins am „Erdgeschichtlichen Zeitpfad“ (4.600,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Förderung des Projektes „Micha – Ernährungsprojekt für übergewichtige Kinder“ (2.300,00 Euro)
  • Förder- und Freundeskreis der Neuseenland Grundschule e. V. Borna: Aufbau einer Wetterstation (1.500,00 Euro)
  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Herausgabe des 5. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (1.000,00 Euro)
  • Christliches Umweltseminar Rötha e. V.: Förderung der Ausstellung zum 25. Jahrestag des Umweltgottesdienstes in Mölbis (2.500,00 Euro)
  • Sattelhofverein Zwenkau e. V.: Wiederaufbau der Heuersdorfer Scheune (10.000,00 Euro)
  • Landratsamt Leipziger Land: Auslobung des Förderpreises „Familie und Zukunft Neuseenland“ (5.000,00 Euro)
  • Amt für Wirtschaftsförderung Leipzig: Unterstützung des Energiekongresses Leipziger Land (1.000,00 Euro)
  • Musikverein Geithain e. V.: Erneuerung und Erweiterung des Instrumentenbestandes (5.000,00 Euro)
  • Geithainer Carneval Club e. V.: Anschaffung neuer Gardekostüme (4.500,00 Euro)
  • Landratsamt Landkreis Leipzig: Schule zur Lernförderung Elstertrebnitz: Unterstützung des UNICEF Projekts Kinderbuch (500,00)

Fördersumme 2008: 85.400,00 Euro

2009

  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Werben: Restaurierung von Altar- und Apostelbildern in der Kirche Werben (12.856,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Werben: Sanierung von Innenraum und Fassade der Kirche Werben (14.141,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Mölbis: Sanierung der Häcker-Orgel in der Kirche Dreiskau-Muckern (12.000,00 Euro)
  • Pegauer Karnevals-Klub e. V.: Förderung der Kinder- und Jugendarbeit (5.000,00 Euro)
  • Schola Oecologica Sozio-Ökologisches Zentrum e. V. Dreiskau-Muckern: Unterstützung des Brunnenbauprojektes „Wenn alle Brünnlein fließen…“ (1.200,00 Euro)
  • Tourismusverein Leipziger Neuseenland e. V.: Errichtung eines Infoterminals Neuseenland im Rittergut Großpösna (4.000,00 Euro)
  • Förderverein St. Marienkirche e. V. Geithain-Wickershain: Instandsetzungsmaßnahmen an der Kirchschule Wickershain (12.000,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Ankauf von Bänden des medizinischen Grundlagenwerks von Jean Dominique Larrey (1.540,00 Euro)
  • Lebenswelt Schule e. V. Zwenkau: Anschaffung von Montessorimaterial für die zweite Klassengruppe (6.000,00 Euro)
  • Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart: Veranstaltungsförderung 2009 (10.000,00 Euro)
  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Zusätzliche Förderung des 5. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (800,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna: Projekt „KulTOURsprünge 2009 Sächsische Landschaften“ (1.340,00 Euro)
  • Plöttner Verlag Leipzig: Erwerb von 300 Exemplaren der Publikation „Wortmacht und Machtwort. Der politische Loest“ von Regine Möbius (u. a. zur Weitergabe an Regionalbibliotheken) (5.000,86 Euro)

Fördersumme 2009: 85.877,86 Euro

2010

  • Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Lobstädt-Neukieritzsch: Restaurierung der Orgel in der Kirche Kieritzsch (3.500,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherisches Kirchspiel Kohrener Land: Innensanierung der Kirche Gnandstein (5.475,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Werben: Fortführung der Sanierung von Innenraum und Außenfassade der Kirche Werben (3.000,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Projektförderung: „Was haben Wald und Klima miteinander zu tun?“ (1.000,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: Schillerfestspiele „Begegnungen Kahnsdorf“ 2010 (2.500,00 Euro)
  • Mittelschule „Maxim Gorki“ Frohburg Projektförderung: „Kunst unterm Dach“, Einrichtung eines Kunstateliers (4.000,00 Euro)
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V.: Sanierung des Trafohaus Saasdorf (Quartiere für Gebäude bewohnende Tierarten) (4.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Markkleeberg: Errichtung einer Informationsstele für den erdgeschichtlichen Zeitpfad am Markkleeberger-Störmthaler See (5.557,30 Euro)
  • Landratsamt Landkreis Leipzig/Gemeinde Elstertrebnitz: Wiederherstellung des Sgraffitos am Giebel der Förderschule Elstertrebnitz (6.000,00 Euro)
  • Lebenswelt Schule e. V. Zwenkau: Anschaffung von Montessori-Material für die 3. Klassengruppe (2.000,00 Euro)
  • Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.: Erstellung eines Museums-Wegweisers zur Völkerschlacht (5.500,00 Euro)
  • Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart: Veranstaltungsförderung (10.000,00 Euro)
  • Kooperationsprojekt Universität Leipzig/Kultur- und Umweltstiftung: Publikationsvorhaben „Das Ortsnamenbuch des Leipziger Landes“ (Universitätsverlag, Herausgeber: KUS) (15.000,00 Euro)
  • Pegauer Karnevals-Klub e. V.: Förderung der Jugendarbeit (500,00 Euro)

Fördersumme 2010: 68.032,30 Euro

2011

  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Ersatz- und Ergänzungspflanzungen des historischen Baumbestandes im Schlosspark Benndorf (160,50 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Ausstattung des Schlossparks mit allwettertauglichen Bänken und Beschilderungen (729,96 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Sanierung des Schlossbrunnens (4.341,36 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Markierung der Gebäudeeckpunkte des ehemaligen Schlosses mit Granitpfeilern (1.511,90 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Unterstützung der Umweltbildungs- und Erziehungsarbeit: „In welcher Symbiose stehen Wald und Gesundheit“ (2.000,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: Schillerfestspiele „Begegnungen Kahnsdorf“ 2011 (2.500,00 Euro)
  • Wiprecht Gymnasium Groitzsch: Förderung des Schulprojekts „Bildhauerei“: Schaffung einer Wiprecht-Büste (4.000,00 Euro)
  • Förderverein für die Restaurierung der Marienkirche Rötha und ihrer Silbermannorgel e. V.: Totalrekonstruktion des Schalldeckels der Kanzel (12.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherisches Kirchspiel Regis-Breitingen: Reparatur der Urban Kreutzbach Orgel in der Regiser Stadtkirche (10.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherisches Kirchspiel Kohrener Land: Restaurierung von Epitaphen der Dorfkirche Gnandstein (4.300,00 Euro)
  • Universität Leipzig/Institut für KMW/Buchwissenschaft: Projektunterstützung: Digitales Leipziger Verlagsmuseum/Digitalisierung des Erich-Loest-Archivs (6.000,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: Restaurierung des Tatarengrabes in Kleinbeucha (2.500,00 Euro)
  • Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V.: Suchgrabung am ehemaligen Schloss Rötha (5.300,00 Euro)
  • Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.: Förderung eines neuen Museumskonzeptes für das Sanitäts- und Lazarettmuseums in Seifertshain (7.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Geithain: Aufarbeitung von 2 kursächsischen Postmeilensäulen (7.800,00 Euro)
  • Lene-Voigt-Gesellschaft e. V./Connewitzer Verlagsbuchhandlung: Herausgabe des 6. Bandes der Lene-Voigt-Werkausgabe (1.800,00 Euro)
  • Pegauer Karnevals-Klub e. V.: Förderung der Jugendarbeit (880,00 Euro)
  • Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart: Veranstaltungsförderung (10.000,00 Euro)

Fördersumme 2011: 82.943,72 Euro

2012

  • Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V.: Schwerpunktförderung Projekt Rötha 2013: Schlosspark und Architekturwettbewerb (50.000,00 Euro)
  • Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart: Veranstaltungsförderung (8.000,00 Euro)
  • Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.: Förderung eines neuen Museumskonzeptes für das Sanitäts- und Lazarettmuseum in Seifertshain (7.500,00 Euro)
  • Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813″ e. V.: Förderung der Sonderausstellung „Russland 1812″ (2.000,00 Euro)
  • Stadtbibliothek Kohren-Sahlis: Neuanschaffung von Büchern, Lernsoftware, Hörbüchern, DVDs, CDs (1.000,00 Euro)
  • Förderverein des Gymnasiums Markranstädt e. V.: Unterstützung des Projektes Bläserklasse – Anschaffung von Instrumenten (3.000,00 Euro)
  • Pegauer Karnevals-Klub e. V.: Anschaffung neuer Kostüme für Funkengarde und gemischte Garde (3.000,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Unterstützung des Projektes „Geheimnisvolle Tierwelt“, Waldspielgruppe (2.500,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Martin-Luther Kirche Markkleeberg-West: Sanierung der Fahrradkirche Zöbigker (5.000,00 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Projektförderung: Be- und Entwässerung des Schlossbrunnens (5.000,00 Euro)
  • Universität Leipzig/Institut für KMW/Buchwissenschaft: Projektunterstützung: Digitales Leipziger Verlagsmuseum/Digitalisierung des Erich-Loest-Archivs (6.000,00 Euro)

Fördersumme insgesamt: 93.000,00 Euro

2013

  • Förderverein „Historisches Torhaus Markkleeberg 1813″ e. V.: Große Ausstellung im Schloss Markkleeberg – 1813: Die Österreicher bei Leipzig (7.000,00 Euro)
  • Stadt- und Heimatverein Rötha e. V.: Gedenktag in Rötha am 12. Oktober 2013 (3.500,00 Euro)
  • Stadt- und Heimatverein Rötha e. V.: Patrouillenritt zur 200-Jahr-Feier der Völkerschlacht (5.000,00 Euro)
  • Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813″ e. V.: Förderung der Sonderausstellung „Russland 1812″ (2.000,00 Euro)
  • Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.: Versorgung der Teilnehmer an den historischen Darstellungen zur Völkerschlacht (10.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna/Museum Borna: Sonderausstellung „1813: Eine Bilanz. Leipzigs Süden im Jahr der Völkerschlacht“ (7.500,00 Euro)
  • Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart: Veranstaltungsförderung (7.000,00 Euro)
  • Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V.: Schwerpunktförderung Projekt Rötha 2013: Gedenktreffen, Zukunft durch Erinnerung, Schlosspark (80.000,00 Euro)
  • Universität Leipzig/Institut für KMW/Buchwissenschaft: Projektunterstützung: Digitales Leipziger Verlagsmuseum/Digitalisierung des Erich-Loest-Archivs (2.000,00 Euro)

Fördersumme 2013: 122.000,00 Euro

2014

  • Stadtverwaltung Frohburg: Anschaffung zweier Wandleuchten und eines Kronleuchters für die Neugestaltung der klassizistischen Ausstellungsräume im Schloss Frohburg (4.000,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherisches Kirchspiel Regis-Breitingen/Kirchgemeinde Hohendorf: Restaurierung des Geläuts und des Glockenturmgestühls der Kirche Hohendorf (10.000,00 Euro)
  • PRO AGRA Park e. V.: Leipziger Gartenprogramm – Park des Jahres 2014 – AGRA Park, Markkleeberg (5.000,00 Euro)
  • Naturfreunde und Heimatverein Groitzsch e. V.: Unterstützung bei der Herstellung des Heimatbuches „800 Jahre Stadtrechtverleihung Groitzsch“ (5.000,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: Nutzbarmachung des Trafohauses an der ökologischen Station Borna-Birkenhain (1.150,00 Euro)
  • Pegauer Karnevals-Klub e. V.: Unterstützung für Ausstattung der „Mini-Tanzgruppe“ (4-8 Jährige) (3.000,00 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Sanierung und Ertüchtigung der Brücke im Schlosspark (2.237,20 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: 8. Schillerfestspiele in Kahnsdorf (2.500,00 Euro)
  • Förderverein Kirche Großpötzschau e. V.: Restaurierung und Wiederaufbau der historischen Poppe-Orgel zum 200. Jahrestag ihrer Erbauung/Sanierung des Spieltisches (5.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna/Kulturhaus: Unterstützung des Mitteldeutschen Lutherfests 2014 (5.000,00 Euro)
  • Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V.: Ausstattung mit Eigenmitteln für die Planung des 2. Bauabschnittes des Schlossparks Rötha (2.205,00 Euro)
  • Institut zur Bewahrung der sächsischen Mundart: Veranstaltungsförderung (5.000,00 Euro)

Fördersumme 2014: 50.092,20 Euro

2015

  • Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813″ e. V.: Unterstützung der Museumserweiterung/Gestaltung und Ankauf von Exponaten (5.000,00 Euro)
  • IG „Röthaer Stadtraben“ n. e. V.: Theaterprojekt „Rötha im Jahr 1882/1883″ (5.000,00 Euro)
  • Heimatverein Zitzschen e. V.: Restaurierung und Wiederaufstellung des Denkmals für die Zitzschener Opfer der Kriege von 1866 und 1870/71 (8.000,00 Euro)
  • Naturschutzbund NABU – Landesverband Sachsen e. V. – Regionalgruppe Südraum Leipzig: Lernen in der Natur – Schautafeln für das Naturschutzzentrum Groitzsch (5.000,00 Euro)
  • KuHstall e. V. Großpösna: Förderung des Sanitäts- und Lazarettmuseums Seifertshain: Hochgeschwindigkeitsbeschussfilm (3.000,00 Euro)
  • Heimat- und Museumsverein Zwenkau und Umgebung e. V.: Verlängerung der bestehenden Allee im ehemaligen Schlosspark zu Eythra (10.000,00 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Wegeerneuerung im Schlosspark, Lichtraumprofil erstellen (6.000,00 Euro)
  • Stadt Markranstädt: Förderung der Bibliothek Markranstädt (3.000,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: 9. Schillerfestspiele Kahnsdorf – Schiller und Europa (2.500,00 Euro)
  • Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna-Birkenhain e. V.: „Kultur trifft Natur – Auf den Spuren der Gebrüder Grimm“ (2.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna/Museum Borna: Restaurierung eines Lutherbildes (4.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Frohburg: Teilrekonstruktion einer klassizistischen Raumausmalung im Museum Schloss Frohburg (5.000,00 Euro)
  • Geithainer Heimatverein e. V.: Restaurierung des Gedenksteins für die im 1. Weltkrieg Gebliebenen und Anbringung einer Gedenktafel für die im 2. Weltkrieg Gebliebenen auf dem Wickershainer Friedhof an der St. Marienkirche (2.000,00 Euro)
  • Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.: „Gezeichnete Geschichte“ – Geschichte der Zeit Napoleons und der Völkerschlacht als Druckwerk im weiten Genre des Comics (2.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Borna: Lutherfest im Rahmen der Lutherdekade (3.000,00 Euro)
  • Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V.: Schlosspark Rötha: Planung der Schlossteichentschlammung (2.898,78 Euro)

Fördersumme 2015: 68.898,78 Euro

2016

  • Evangelisch-Lutherisches Kirchspiel Groitzsch: Innensanierung der Kirche Gatzen (Wappen der Patronatsloge) (4.200,00 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Martin-Luther Kirche Markkleeberg-West: Fortssetzung des Sanierungsvorhabens Fahrradkirche Zöbigker (5.000,00 Euro)
  • Musikverein Neukiertzsch-Regis e. V.: „Für den guten Ton in Neukieritzsch“, neue Saxophone für den Musikverein (6.799,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Pegau: „Kunst gegen Graffiti“- künstlerische Gestaltung von Schalterkästen, Trafohäusern u. ä. mit historischen Motiven (2.250,00 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf e. V.: Neupflanzung von 4 Rotbuchen (3.041,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: 10. Schillerfest „Schiller – vom Flüchtling zum Nationaldichter“ (2.500,00 Euro)
  • Sächsisches Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V.: Unterstützung eines Fachtages für Chronisten und Heimatforscher im Landkreis Leipzig (2.226,68 Euro)
  • Interessengemeinschaft Kriegsgräberdenkmal Gnandstein e. V./Heimat und Gesellschaftsverein Gnandstein e. V.: Sanierung eines Kriegsgräberdenkmals für die Gefallenen des I. Weltkrieges und Aufstellung eines neuen Gedenksteins für die des II. Weltkrieges (3.500,00 Euro)
  • Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V.: Schlosspark Rötha Teilbereich 2: „Teich und Umfeld“ (10.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Frohburg: Restaurierung von zeitgenössischem Inventar aus dem Originalbestand des Frohburger Schosses zu Gestaltung einer Dauerausstellung zu Ernst Blümner (6.000,00 Euro)
  • Theatergruppe „Neue Wasser“ e. V.: Borna Unterstützung der Vereinsarbeit (4.000,00 Euro)
  • Förderverein Kirche Grosspötzschau e. V.: Wiederherstellung und Inbetriebnahme der historischen Poppe-Orgel der Auenkirche in Großpötzschau (Aufstockung der zugesagten Förderung 2014 aufgrund unerwartetem Schädlingsbefall) (10.000,00 Euro)

Fördersumme 2016: 80.356,68 Euro

2017

  • Freizeitverein Tautenhain e. V.: Restaurierung des Kriegerdenkmals und Ergänzung der Gefallenen und Vermissten des II. Weltkrieges (5.000,00 Euro)
  • Heimatverein Prießnitz-Trebishain e. V.: 4 Vitrinen für die Heimatstube im Rittergut (2.400,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Pegau: Flügel für Konzerte im Volkshaus Pegau (Reparatur und Neuaufbau der Lackierung in Hochglanz) (5.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Pegau: Sanierung des Denkmals der Gefallenen des I. Weltkriegs in Großstorkwitz (3.500,00 Euro)
  • NABU-Landesverband Sachsen e. V. / Naturschutzstation Teichhaus Eschefeld: Materialien für Umweltbildung und Exkursionen im Europäischen Vogelschutzgebiet Eschefelder Teiche (3.291,20 Euro)
  • Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Zitzschen: Unterstützung bei der Sanierung der Trampeli-Orgel in der Kirche Zitzschen (10.000,00 Euro)
  • Förderverein Rittergut Benndorf: Restaurierung der Gedenktafel für die Gefallenen des I. Weltkrieges an der Kirche Benndorf (6.000,00 Euro)
  • NeuSeenLand Musik e. V.: NeuSeenLand Musikfest 2017 (10.000,00 Euro)
  • Musikverein Neukieritzsch-Regis e. V.: Anschaffung eines Tenor-Saxophons (2.926,00 Euro)
  • Heimatverein des Bornaer Landes e. V.: 11. Schillerfest-Begegnung Kahnsdorf „Freude schöner Götterfunke“ (2.500,00 Euro)
  • Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.: Unterstützung der Gefechtsdarstellungen 2017 (Teilnehmerversorgung und Erinnerungsfahnenbänder) (4.000,00 Euro)
  • Geschichtsverein Borna e. V.: Projekt zur Stadtgeschichte: Borna in der Reformationszeit (4.000,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Frohburg: Restaurierung des Deckengemäldes im Ovalsaal des Schlosses Prießnitz (3.500,00 Euro)
  • Stadtverwaltung Frohburg: Restaurierung eines Wandbildes mit Deckenfassung im Schloss Frohburg (4.500,00 Euro)

Fördersumme 2017: 74.117,20 Euro

Gesamtsumme der Förderungen seit 2001: 1.475.962,65 Euro

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Presse

Geschichtsstunde mit dem Freiherrn

Wertvolles Kulturgut der Familie von Friesen an Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse übergeben

von Thomas Mayer (Chefreporter a. D. der Leipziger Volkszeitung und 2. Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates)

Bettina Wallasch ist die engagierte Vorsitzende des Heimatvereins Rötha. Sie hat wertvolles Kulturgut zum Treff in der Villa Ida, dem Sitz der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig, mitgebracht. Wallasch kommt, wie sie selbst sagt, „mit einem lachenden und weinenden
Auge“. Die Gemälde und Urkunden aus dem Besitz der Familie von Friesen, einem über die Jahrhunderte in der Kleinstadt südlich von Leipzig ansässigen Adelsgeschlechts, hatten bislang sie und ihr Verein in Verwahrung, wohl wissend, dass das keine sachgerechte Lösung auf Dauer sein kann.

Heinrich Freiherr von Friesen (Mitte) übergibt die beiden Gemälde seiner Vorfahren Marie Charlotte Freifrau von Friesen und Christian August Freiherr von Friesen an die Kultur- und Umweltstiftung. v.l.n.r.: Wolfgang Klinger (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Dr. Harald Langenfeld (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und 1. stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender), Heinrich Freiherr von Friesen, Maximilian Graf Solms zu Laubach und Stephan Seeger (geschäftsführender Stiftungsvorstand und Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig)

Nun hat sich Heinrich Freiherr von Friesen (81) entschieden, das wertvolle Familiengut, wie schon zuvor die Bibliothek, die es einst auf Schloss Rötha gab, der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse zu übereignen. Das geschieht stilvoll, fast in Form einer Geschichtsstunde. Der Freiherr kennt die Seinen. Da wäre sein Vorfahre Christian August Freiherr von Friesen, um 1710 in Öl gemalt wie seine Ehefrau Marie Charlotte. „Er war ein großer Militär und im 18. Jahrhundert in diversen Schlachten unterwegs. In Rötha muss er eher selten gewesen sein, was ihn freilich nicht davon abhielt, dafür zu sorgen, dass die beiden Kirchen der Stadt dank seiner Gönnerschaft mit Silbermannorgeln ausgestattet werden konnten. Der Meister besuchte selbst das Schloss“, weiß von Friesen jr.

v.l.n.r.: Stephan Seeger, Wolfgang Klinger, Gabriele Greiner (Vorstandsvorsitzende der Stiftung), Dr. Harald Langenfeld, Ursula Gräfin zu Solms-Laubach, Heinrich Freiherr von Friesen und Maximilian Graf zu Solms-Laubach

Er stellt die „Erhebungsurkunde“ seiner Vorfahren in den Reichsfreiherrenstand durch Kaiser Ferdinand III. aus dem Jahr 1653 vor, zeigt die Papst-Bulle von Sixtus IV. aus dem Jahr 1489, das Röthaer St.-Georgen-Stift betreffend, und spricht über den Kaufbrief fürs Rittergut Rötha von 1592. Als Faksimile beigegeben ist die Gründungsurkunde der Meissner Porzellanmanufaktur. An der Geburtsstunde des Unternehmens im Jahr 1710 auf der Albrechtsburg hatte mit Otto Heinrich Freiherr von Friesen ein Spross der Familie Anteil. Er war der Kanzler am Hofe August des Starken, wie von Friesen jr. interpretiert, „der Chef der Staatskanzlei“.

Der heutige Freiherr sieht einen weiteren Teil des Familienerbes in guten Händen. Als zehnjähriger Junge hatte er mit Eltern und Geschwistern im Oktober 1945 und mit nur sechs Gepäckstücken aus Rötha fliehen müssen. „Es schien ein Abschied für immer zu sein“, denkt er zurück. Schloss und Park verfielen in den bald folgenden DDR-Zeiten. Das 1668 im frühbarocken Stil fertiggestellte Schloss wurde 1969, also nach 300-jähriger Geschichte, gesprengt. Durch den barbarischen Akt ging viel verloren, vor allem kulturelle Identität, die in den vergangenen Jahren durch vielerlei Initiativen auch seitens der Kultur- und Umweltstiftung eine Renaissance erlebt. Sparkassenchef Harald Langenfeld dankte von Friesen fürs Vertrauen: „Sie wissen ja, Stiftungen sind für die Ewigkeit angelegt.“

Der Artikel erschien in der Leipziger Volkszeitung vom 28. Februar 2017 (Seite 15).

Alle Fotos: Kultur- und Umweltstiftung/Volkmar Heinz

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Erich-Loest-Archiv

Erich Loest zum 90. Geburtstag – Andenken an wirkmächtigen Literaten

Medienstiftung der Sparkasse Leipzig lobt den „Erich-Loest-Preis“ aus

Am 24.2.2016 wäre Erich Loest 90 Jahre alt geworden. Für die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Anlass, den

Erich-Loest-Preis

auszuloben. Der Preis wird erstmals am 24. Februar 2017 und dann alle zwei Jahre vergeben; er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Stephan Seeger, geschäftsführender Vorstand der Medienstiftung: „Stiftungsvorstand und Stiftungsrat ehren mit dieser Entscheidung einen wirkmächtigen Literaten, gesellschaftspolitisch denkenden Kopf, stetigen Mahner, wenn die Untiefen deutscher und deutsch-deutscher Geschichte in Vergessenheit zu drohen gerieten, und bekennenden Leipziger, dem die Geschicke seiner Stadt eine Herzensangelegenheit waren.“

Der Erich-Loest-Preis wird bevorzugt an Autoren aus Mitteldeutschland vergeben; er wird nicht ausgeschrieben. Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt ausschließlich über die Jury, in der jedes Mitglied eine Stimme hat. Details werden in den Vergaberichtlinien festgelegt, die zurzeit ausgearbeitet und mit der Jury abgestimmt werden. Mitglieder der Jury sind: Hartwig Hochstein, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung a. D. und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung, als Vorsitzender; Dr. Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung; Dr. Thomas Brückner, Autor und Herausgeber; Jan Emendörfer, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung; Ullrich Hammerschmidt, Freie Presse/Chemnitz; Prof. Dr. Josef Haslinger, Deutsches Literaturinstitut an der Universität Leipzig; Sven Felix Kellerhoff, Die Welt; Thomas Mayer, Journalist und Autor; Regine Möbius, ver.di-Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur; Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung/Halle; Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Linde Rotta, Schriftstellerin; Dr. Katrin Schumacher, MDR Figaro. (weitere Informationen finden Sie hier.)

Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Leipzig und Erich Loest, welche eine Beziehung! Wie John Dos Passos und New York, James Joyce und Dublin.“

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Vorsitzender des Stiftungsrates der Sparkassenstiftung, betont: „Leipzig und Erich Loest, welche eine Beziehung! Wie John Dos Passos und New York, James Joyce und Dublin. Erich Loest hat Leipzig nicht nur einmal zu seinem Thema gemacht. Leipzig war ‚sein‘ Thema. Er hat unsere Stadt in die Literatur des 20. Jahrhunderts eingeschrieben: ‚Völkerschlachtdenkmal‘, ‚Nikolaikirche‘, ‚Reichsgericht‘, ‚Löwenstadt‘. Mit einem weiteren Buchtitel ist alles gesagt: ‚Leipzig ist unerschöpflich‘. Der ‚Erich-Loest-Preis‘ der Medienstiftung unserer Sparkasse spricht von dieser einzigartigen Beziehung eines Autors zu seiner Stadt.“

Linde Rotta: „Sein Schreiben blieb stets Mahnung zur Wachsamkeit, niemals wieder unsere demokratische Freiheit aufs Spiel zu setzen.“

Über die Entscheidung der Stiftungsgremien freut sich seine Lebensgefährtin Linde Rotta: „… ‚und was du siehst, das schreibe in ein Buch‘ (Off. Joh. I, 11) – obwohl kein praktizierender Christ, könnte kein Wort besser den geistigen Auftrag erklären, an den Erich Loest sich literarisch gebunden sah. Zwei durchlittene Diktaturen hatten ihn zum tief überzeugten Demokraten geläutert. Sein Schreiben blieb stets Mahnung zur Wachsamkeit, niemals wieder unsere demokratische Freiheit aufs Spiel zu setzen. Lügen, Taktierereien, Sonntagsreden waren seine Sache zu keiner Zeit, literarische Manierismen verabscheute er zutiefst. Sein Prinzip: Das deutliche Wort. Charakterliche Geradlinigkeit, eine klare moralische Haltung werden sein unverkennbares Markenzeichen bleiben.“

Dr. Harald Langenfeld: „Erich Loests Stimme fehlt uns, gerade jetzt, gerade heute.“

Erich Loest war Gründungsmitglied der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und gab ihr über viele Jahre als Stiftungsratsmitglied wichtige Impulse. Am Sitz der Leipziger Sparkassen-Stiftungen, der Villa Ida, wird sein literarischer Nachlass gepflegt und bewahrt. Die Bedeutung des Autors für die Stiftung erklärt Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und der Medienstiftung: „Erich Loests Stimme fehlt uns, gerade jetzt, gerade heute. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie er, der wie kaum ein anderer die jüngere deutsche Geschichte durchlebt und erlitten hat, die Ereignisse, die sich seit geraumer Zeit beinahe jeden Montag auf den Straßen Dresdens, Leipzigs und an anderen Orten abspielen, kommentiert hätte. Erich Loest war unseren Stiftungen langjähriger Begleiter, Förderer, Mäzen und treuer Freund. Es ist unserer Medienstiftung Ehre und Verpflichtung zugleich, zum 90. Geburtstag Erich Loests‘ einen Literatur-Preis seines Namens auszuloben; ein Name, der mit hervorragenden Charaktereigenschaften eines Menschen verbunden ist: Mut, Wahrheitsliebe, Unerschrockenheit, Menschlichkeit.“

Die Stadt Leipzig ehrt ihren verstorbenen Ehrenbürger durch die Benennung der Bibliothek im Stadtteil Gohlis mit dem Namen Erich-Loest-Bibliothek am 24. Februar 2016, 11 Uhr, Georg-Schumann-Straße 105, 04155 Leipzig.

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Völkerschlacht

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig unterstützt seit vielen Jahren das Gedenken an die Völkerschlacht. Die Stiftung ist Partner zahlreicher Projektträger im Leipziger Umland und unterstützte mit zahlreichen Förderungen Aktivitäten im ehemaligen Landkreis Leipziger Land im Gedenkjahr 2013.

Zum 200. Mal jährte sich im Oktober 2013 die Völkerschlacht bei Leipzig. Das Ereignis vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege im Kampf der alliierten Österreicher, Preußen, Russen und Schweden gegen die Truppen Napoleon Bonapartes – und eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft Europas, die die Region Leipzig ins Zentrum der Weltgeschichte rückte. Vier Tage lang waren bis zu 600.000 Soldaten an der Schlacht um die Vorherrschaft in Europa beteiligt. 100.000 getötete und verwundete Menschen zeigen die Härte der damaligen Kämpfe. Nach der Niederlage bei Leipzig musste sich der französische Kaiser nach Westen über den Rhein zurückziehen, der Weg war frei für die Neuordnung der europäischen Machtverhältnisse auf dem Wiener Kongress.

Zahlreiche Gemeinden, Vereine und Institutionen aus dem Südraum Leipzigs arbeiteten zum Teil mehrere Jahre intensiv und mit sehr viel Engagement daran, den 200. Jahrestag der Völkerschlacht angemessen zu würdigen: Mehrere Ausstellungen, beispielsweise im Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain oder dem Markkleeberger Torhaus verwiesen auf die historische Dimension des Ereignisses. Entscheidende Schauplätze wurden aufwändig restauriert. Tausende Menschen beteiligten sich an einer historischen Nachstellung der Schlacht (Reenactment) oder einzelnen Facetten wie den Patrouillenritten zwischen den Truppenteilen und ihren Quartieren.

Ein Gedenktreffen in Leipzig und Rötha, 1813 das Hauptquartier der gegen Napoleon verbündeten Heere, war einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten im Oktober 2013: Nachkommen der 1813 maßgeblich in die Geschehnisse involvierten Fürstenhäuser folgten der Einladung der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig und des Fördervereins Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V., um am historischen Ort gemeinsam der Gefallenen der Völkerschlacht zu gedenken. Das Treffen hielt die Erinnerung an das Jahr 1813 – jedoch ebenso an das Jahr 1913, den Vorabend des 1. Weltkrieges – wach. Es gemahnte uns an die Zerbrechlichkeit des Friedens in Europa gerade auch in der heutigen Zeit europäischer Finanz-, Wirtschafts- und Identitätskrisen. Für das Gedenktreffen an die Völkerschlacht in Leipzig und Rötha übernahm die Stiftung selbst gemeinsam mit dem Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V. die Gastgeberrolle.

In einem gemeinsamen Kommuniqué, das im Verlauf der Gedenkveranstaltungen im „Mediencampus Villa Ida“ unterzeichnet wurde, betonten die Repräsentanten der Fürstenhäuser: „Wir haben in Leipzig erlebt, wie die Kämpfe unserer Vorväter Erfüllung finden, indem die Feindschaft erlischt. Wir wünschten, dass Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft, in Wirtschaft und Medien ihr Handeln, den Bürgern und Gästen Leipzigs folgend, darauf ausrichteten, das gemeinsame Haus Europa in seinem Umfeld zu befrieden und in seinen Fundamenten zu stärken“.

In eben jenem historischem Bewusstsein und im Geiste des gemeinsamen Hauses Europa, halten Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Verbänden die Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig lebendig. Im Ansinnen, ihre verdienten Vertreterinnen und Vertreter zu ehren, stiftet die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig seit 2015 den Kommandant-Prendel-Orden. Ausgezeichnet mit dem Kommandant-Prendel-Orden können nur Männer und Frauen werden, die sich in nationalen und internationalen Vereinen und Verbänden seit vielen Jahren kontinuierlich ehrenamtlich in der Region Leipzig engagieren, um die Erinnerung an die Ereignisse der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 wachzuhalten.

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Kontakt

Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig
Menckestraße 27
D-04155 Leipzig

Tel.: +49 341 – 5629 661
Fax: +49 341 – 5629 663

info(at)kultur-und-umweltstiftung.de

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Die „Freiherrlich von Friesen’sche Schlossbibliothek Rötha“ – ein bedeutsames sächsisches Kulturdenkmal

Das ehemalige Schloss der Freiherren von Friesen in Rötha war zur Zeit der Völkerschlacht 1813 nicht nur Hauptquartier und Ort der Entscheidungen der alliierten Monarchen, Zar Alexander I. von Russland, Kaiser Franz I. von Österreich und König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, es beherbergte neben einer der umfangreichsten Porträt-Gemäldesammlungen auch eine der bedeutendsten, über Jahrhunderte entstandenen Bibliotheken Sachsens. Der Ruf der Schlossbibliothek Rötha war so weitreichend, dass er bis nach Berlin gelangte. Jedenfalls machte Friedrich der Große auf dem Eilmarsch mit seiner Armee von Schlesien nach Rossbach – wo er bekanntlich die Reichsarmee schlug – Ende Oktober 1757 in Rötha Halt, wo er auch übernachtete. Er begehrte unbedingt die Schlossbibliothek zu sehen und ist dann lange in einem Buch lesend im Schloßpark spazieren gegangen. Die Hausherrin, die ihren abwesenden Gemahl vertrat, Christine Jakobine von Friesen geb. Gräfin Werthern, hat diese Begebenheit und ihre Konversation mit dem König von Preußen in einem ausführlichen Bericht der Nachwelt erhalten.

Das nun hier gezeigte, digitale 3D-Modell des Schlosses Rötha in seiner Form von 1669 soll eine Vorstellung von diesem für Rötha einst so bedeutsamen Gebäude geben. Das Modell ist im Werden und wird über die kommenden anderthalb Jahre Verbesserungen (Perspektiven, Außengelände mit Einfügung kleiner Pleiße sowie Anpassung der Turmbekrönung) und Ergänzungen erfahren.

Skizze_Schlossmodel_3 (von Friesen)

Skizze des ehemaligen Schlossareals von Heinrich Freiherr von Friesen. Nach den Erinnerungen Heinrich Freiherr von Friesens gestalten wir im kommenden Jahr das Umfeld des Schlosses im Modell nach.

Technischer Hinweis: In der Originalversion der 3D-Animation ist der automatische Abspielmodus auf verzögerungsfreie Wiedergabe optimiert. Um jedoch die Ladezeiten, die je nach technischen Voraussetzungen (Internetverbindung, Konfiguration des PCs) unterschiedlich hoch ausfallen können, für einen möglichst großen Anwenderkreis so weit wie möglich zu minimieren, wurde der automatische Ablauf der Onlineversion entsprechend angepasst.

„Mit der visuellen Wahrnehmung kann dem Betrachter erstmalig gezeigt werden, was von einer geschichtlich vollkommen verblendeten und barbarischen Ideologie zerstört wurde“, stellt Heinrich Freiherr von Friesen fest, letzter auf Schloss Rötha geborener Nachfahre der Familie. Ihm sei Rötha „mein Paradies“ gewesen, so Freiherr von Friesen: Der Baukörper des Schlosses, als „Hymnus auf den Westfälischen Frieden“, 1669 in dieser Form errichtet, strahle „ein vollkommenes Ebenmaß aus, fast schmucklos, ohne jegliche Ausladung, hoch repräsentativ, aber ohne jeglichen Prunk.“

Von 1592 bis 1945 residierte die Familie von Friesen, ab 1653 als Reichs-Freiherren, im Schloss zu Rötha. Der Bauherr des in der Animation dargestellten 1669 geschaffenen Schlosses Karl von Friesen wirkte als Präsident des Obersten Konsistorialgerichts in Leipzig und vertrat nach dem Westfälischen Frieden von 1648 sächsische Interessen beim Reichstag in Regensburg. Heinrich Friedrich Graf von Friesen (1681-1739) war königlich-polnischer und kursächsischer Geheimer Kabinettsminister, Generalleutnant und Gouverneur zu Dresden, Johann Georg Friedrich Freiherr von Friesen (1757-1824) war Oberkammerherr, Geheimer Rat und Oberaufseher der Kunstsammlungen und der Bibliothek in Dresden, Friedrich Freiherr von Friesen (1796-1871) wurde Mitglied und Präsident der 1. Kammer des Sächsischen Landtags.

Mit der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone wurde die Familie enteignet und floh in den Westen. Heinrich Freiherr von Friesen bemüht sich seit 1990 um die Restitution des auf mehrere sächsische Bibliotheken verteilten Buchschatzes. Die seit 1990 restituierten Bücher sowie seine Eigentumsrechte an allen eindeutig der Schlossbibliothek zuzuordnenden Bücher und Handschriften überließ er, nach Zustimmung des Stiftungsrates und Abschluss der Vertragsverhandlungen im April 2014, mit Unterzeichnung des „Vertrages über die Errichtung des ,Freiherrlich von Friesen´sche Schlossbibliothek Rötha´- Fonds“ am 28. Mai 2014 der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig, nachdem er bereits 2008 wesentliche Teile der eingangs erwähnten Gemäldesammlung dem Freistaat Sachsen in einer unselbstständigen Stiftung überlassen hatte (mehr dazu).

Heinrich Freiherr von Friesen wünscht sich langfristig eine Rücküberführung der Bibliothek nach Rötha: „Mir ist bewusst, dass hierzu eine Lösung gefunden werden muss, die unter denkmalpflegerischen, konservatorischen und archivarischen Gesichtspunkten den historischen Buchbestand auf Dauer sichert – und dass eine solche Lösung Zeit benötigt. Deshalb stimme ich der nun geschlossenen Kooperationsvereinbarung ausdrücklich zu.“

Die Stiftung verpflichtete sich, die Bibliothek nach Rötha zu überführen, sobald dort eine für die Aufnahme der Bestände geeignete, dem historischen Kontext zwischen ehemaligem Schloss, seiner Bibliothek und der Familie der Freiherren von Friesen angemessene Unterbringungsmöglichkeit besteht.

Zur Zusammenführung der Bibliotheksbestände hat die Stiftung eine Kooperationsvereinbarung mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) sowie dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen geschlossen. Diese sieht vor, dass die wohl noch existierenden 4.000 Bände der einst über 10.000 Werke umfassenden Bibliothek, soweit noch nicht geschehen identifiziert, und in der SLUB zusammengeführt werden.

Dazu gehören 1.361 an Freiherr Heinrich von Friesen restituierte Bände, 87 Bände mit unsicherer Provenienz sowie 1.038 weitere fragliche Bände, die sich bereits im Bestand der SLUB befinden. Hinzu kommen circa 800 Bände, die derzeit, ebenso wie ein Gesamtkatalog der Schlossbibliothek, im Landesamt für Denkmalpflege aufbewahrt werden. Weitere Bestände werden in anderen Bibliotheken, unter anderem der Universitätsbibliothek Leipzig, vermutet.

In der SLUB sollen die Katalogbände von 1905/06 digitalisiert werden, die Bestände zugeordnet, verifiziert und inventarisiert sowie die Bücher im Lesesaal der SLUB interessierten Bibliotheksnutzern zugänglich gemacht werden. Die Kultur- und Umweltstiftung unterstützt die wissenschaftliche Aufarbeitung finanziell und fördert die Präsentation der Bestände. Zum einen soll eine Publikation über die ‚Freiherrlich von Friesen’sche Schloßbibliothek Rötha‘ entstehen. Zum anderen soll durch das 3D-Modell des Schlosses Rötha – und eine spätere Verknüpfung zu den SLUB-Datenbanken – Aufmerksamkeit auf die jahrhundertealten Bibliotheksbestände gelenkt werden.

„Damit wird der bisher verstreute, noch vorhandene historische Buchbestand wieder in großem Umfang an einem Ort zusammengefasst, die Prioritätensetzung der verschiedenen Sammler der Freiherren von Friesen über die Jahrhunderte hinweg nachvollziehbar und die Korrespondenzen zwischen einzelnen Bänden erlebbar. Die Stiftung und die Öffentlichkeit können Heinrich Freiherrn von Friesen für den verantwortungsvollen, altruistischen Umgang mit seinem restituierten Vermögen zur Bewahrung des kulturellen Erbes in der Region nicht genug danken“, erläutert Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land.

Wappen der Reichsfreiherren von Friesen

Wappen der Reichsfreiherren von Friesen
Original aus der Urkunde zur Erhebung in den Reichsfreiherrenstand durch Kaiser Ferdinand III. im Jahre 1653

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