Pressemitteilung 23.06.2016: Lehrreiche Kunstwerke

Das Naturschutzzentrum Groitzsch erhält dank Kultur- und Umweltstiftung neue Schautafeln

Leipzig/Groitzsch, der 23. Juni 2016. Das Naturschutzzentrum Groitzsch präsentiert am kommenden Samstag, 25. Juni 2016, anlässlich des Tages der offenen Tür erstmals neue, von der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig mit 5.000 Euro geförderte Schautafeln. Darauf zu sehen sind viele verschiedene regionale Tier- und Pflanzenarten in ihrem natürlichen Lebensraum, allesamt handgemalt von der Hohendorfer Künstlerin Katrin Scholz. „Das Naturschutzzentrum Groitzsch besteht seit fast 30 Jahren und ebenso alt waren die bisherigen Schautafeln im Außengelände“, begründet Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, die Finanzierung des Projekts. „Wir unterstützen damit den wertvollen Beitrag des Naturschutzzentrums zur Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen.“ Mehr dazu …

23.06.2016


Pressemitteilung 08.06.2016: Geflüchtet und angekommen

Kultur- und Umweltstiftung fördert das 10. Schillerfest in Kahnsdorf

Leipzig / Kahnsdorf, der 8. Juni 2016. Am Freitag geht das Schillerfest des Heimatvereins des Bornaer Landes e. V. in Kahnsdorf, dessen Ausrichtung die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig in den vergangenen Jahren mehrfach unterstützte, in seine 10. Auflage. „Wir freuen uns, dass sich das Fest in den vergangenen Jahren nicht nur etabliert, sondern auch zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat“, sagt Gabriele Greiner, Vorstandsvorsitzende der Kultur- und Umweltstiftung. „Es leistet einen Beitrag, um die kulturelle Identität des Leipziger Südraums zu stärken, der sich in den vergangenen Jahren so stark gewandelt hat“, so Greiner weiter. Die Stiftung fördert die Ausrichtung des Festes deshalb in diesem Jahr erneut mit 2.500 Euro. Mehr dazu …

08.06.2016


Pressemitteilung 02.06.2016: Die Auferstehung einer Orgel

Kultur- und Umweltstiftung fördert Restaurierung der Poppe-Orgel von Großpötzschau

Leipzig / Großpötzschau, der 2. Juni 2016. Die restaurierte und wieder aufgebaute Poppe-Orgel von Großpötzschau wird an diesem Sonntag, 5. Juni 2016, erneut geweiht. Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land unterstützte das beharrliche und langjährige Engagement des Fördervereins für das bedeutende Instrument mit insgesamt 15.000 Euro. „Bei der Orgel der Gemeinde Großpötzschau handelt es sich um das einzige in Sachsen erhaltene Instrument des namhaften Orgelbaumeisters Christian Friedrich Poppe“, so Gabriele Greiner, Vorstandsvorsitzende der Stiftung. „Die Orgel ist damit nicht nur lokal von ideellem Wert, sondern darüber hinaus von besonderer denkmalpflegerischer Bedeutung.“ Die Erhöhung der Fördermittelzusage der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land nach bereits bewilligten 5.000 Euro um weitere 10.000 Euro habe Fördermittel des Landesamt für Denkmalpflege erst möglich gemacht, so Greiner weiter. Mehr dazu …

02.06.2016


Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig trauert um Klaus Sommer

1952 – 2016

Klaus Sommer

Als Mitglied des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung war uns Klaus Sommer über viele Jahre wertvoller Partner und engagierter Ideengeber. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.

Wir werden Klaus Sommer in ehrender Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Der Vorstand

Gabriele Greiner (Vors.)    Stephan Seeger

Der Vorsitzende des Stiftungsrates

Henry Graichen

Landrat des Landkreises Leipzig

21.04.2016


Pressemitteilung 18.04.2016: Für den guten Ton in Neukieritzsch

Musikverein erhält dank Kultur- und Umweltstiftung hochwertiges Bariton-Saxophon

Leipzig / Neukieritzsch, der 18. April 2016. Ob Klassik, Rock, Pop oder Musical-, Film- und Unterhaltungsmusik: Der Klang des großen Orchesters des Musikvereins Neukieritzsch-Regis e. V. ist dank der von der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig geförderten Anschaffung eines Bariton-Saxophons im Wert von fast 6.800 Euro zukünftig noch eindrucksvoller. Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, begründet die Förderung: „Hier engagieren sich musikbegeisterte junge Leute und bereichern in ihrer Freizeit viele Stadt-, Volks- und Blasmusikfeste in der Region und darüber hinaus. Das bekannte und erfolgreiche Orchester repräsentiert zudem durch Konzertreisen und Begegnungen mit anderen Orchestern und Vereinen die Gemeinde Neukieritzsch im In- und Ausland.“ Mehr dazu …

18.04.2016



Stiftung

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land wurde im Jahre 2001 anlässlich des 175. Firmenjubiläums der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Natur und den kulturellen Reichtum im ehemaligen Landkreis Leipziger Land zu bewahren und zu fördern.

Finanzierung

Finanziert werden die Stiftungs-Projekte aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sowie durch Zuwendungen und Spenden Dritter.

Struktur

Der Stiftungsrat ist das höchste Gremium der Stiftung. Der Stiftungsrat hat, entsprechend einem Aufsichtsrat bei Kapitalgesellschaften oder einem Verwaltungsrat bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts, kontrollierende und beratende Funktion. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe von Stiftungsmitteln im Rahmen der vom Stiftungsrat vorgegebenen Richtlinien.

Förderungen

Die Stiftung fördert Einzelprojekte in den Bereichen Kultur und Umwelt im ehemaligen Landkreis Leipziger Land. Bewerben können sich gemeinnützige Vereine, Schulen und Kommunen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Projekte, die in erster Linie staatliche Aufgaben sind oder der Gemeinnützigkeit widersprechen.

Antragstellung

Förderanträge müssen folgendes enthalten:

  • Projektbeschreibung
  • Finanzierungsplan, der Eigen- und Drittmittel ausweist
  • Höhe des Förderbedarfs
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit
  • Vereinssatzung

Anträge können bis zum 15. September eines jeden Jahres für das Folgejahr bei der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land eingereicht werden.

Sie können den beiliegenden Förderantrag nutzen:
PDF: Antrag auf Förderung
Word: Antrag auf Förderung

Die Stiftung erbittet zur Antragstellung die Nutzung dieser Formulare. Zum Ansehen bzw. Drucken benötigen Sie den Acrobat Reader von Adobe. Sollten Sie den Acrobat Reader nicht auf Ihrem PC installiert haben, können Sie ihn bei Adobe kostenlos herunterladen.

Anschrift der Stiftung

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Förderprojekte

Auf dieser Seite finden Sie Beispiele von Projekten und Veranstaltungen der Kultur- und Umweltstiftung.

Zusätzlich sind alle Projekte im Zusammenhang mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht thematisch in einer gesonderten Rubrik Völkerschlacht zusammengefasst.

Sie finden in dieser Rubrik ebenso eine Auswahl der aktuell und bisher geförderten Projekte der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig. Diese sind nach Jahren geordnet.

Verlängerung_Lindenallee_Eythra_5 (Gunter Arndt)

Röthaer_Raben_Theaterprojekt_1 (IG Röthaer Stadtraben n. e.  V.)

Schlosspark_Benndorf_4 (Denis Brauße)

Patrouillenritt_2013_1 (LiebDorf-1813, frühere Ritte)

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Presse

Pressemitteilung 23.06.2016: Lehrreiche Kunstwerke

Das Naturschutzzentrum Groitzsch erhält dank Kultur- und Umweltstiftung neue Schautafeln

Leipzig/Groitzsch, der 23. Juni 2016. Das Naturschutzzentrum Groitzsch präsentiert am kommenden Samstag, 25. Juni 2016, anlässlich des Tages der offenen Tür erstmals neue, von der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig mit 5.000 Euro geförderte Schautafeln. Darauf zu sehen sind viele verschiedene regionale Tier- und Pflanzenarten in ihrem natürlichen Lebensraum, allesamt handgemalt von der Hohendorfer Künstlerin Katrin Scholz. „Das Naturschutzzentrum Groitzsch besteht seit fast 30 Jahren und ebenso alt waren die bisherigen Schautafeln im Außengelände“, begründet Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, die Finanzierung des Projekts. „Wir unterstützen damit den wertvollen Beitrag des Naturschutzzentrums zur Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen.“

Annett Bellmann vom Naturschutzzentrum Groitzsch beschreibt die Dringlichkeit des Anliegens an die Stiftung: „Die Darstellungen auf den alten Tafeln waren durch Umwelt- und Witterungseinflüsse verblasst, sie wiesen Farbfehler auf, und auch die Beschriftung zeigte deutliche Mängel.“ Mit wetter- und UV-beständigen Acrylfarben schuf die Groitzscher Künstlerin Katrin Scholz, die bereits an zwei Lehrpfaden in der Region mitwirkte, sechs neue Kunstwerke. Fünf davon konnten dank der Förderung der Kultur- und Umweltstiftung verwirklicht werden. Mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH und der Firma Ringo Karbaum beteiligten sich weitere ortsansässige Firmen an dem Umweltbildungsprojekt.

Die Darstellungen auf den Holztafeln reichen vom Leben im Auwald und am Waldesrand bis hin zu Tieren und Pflanzen an Teich und Tümpel sowie der Feuchtwiese. „Die Bilder wurden nach unseren eigenen Ideen entwickelt und werten nun unsere Einrichtung auf“, so Bellmann.

Im Naturschutzzentrum finden das ganze Jahr über zahlreiche Naturerlebnisveranstaltungen für Kinder aller Altersgruppen aus der Region statt. Die Einrichtung nahe Borna ist ein Gemeinschaftsprojekt der NABU-Regionalgruppe Südraum Leipzig und der NABU-Fachgruppe „Ornithologie und Naturschutz“ Groitzsch und war die erste Station des NABU Sachsen überhaupt. Seit 1987 wurde das Gartengrundstück mit Kleinstbiotopen wie z. Bsp. einer Insekten-Nistwand und verschiedenen Hecken naturnah gestaltet, um Kinder und Jugendliche für die heimische Natur nicht nur zu interessieren, sondern auch für deren Schutz zu sensibilisieren.

Tag der offenen Tür: Samstag, 25. Juni 2016, 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Naturschutzzentrum Groitzsch, Neuer Weg 11, 04539 Groitzsch

Kontakt: Frau Annett Bellmann, nabu-suedraum-leipzig@gmx.de

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Erich-Loest-Archiv

Erich Loest zum 90. Geburtstag – Andenken an wirkmächtigen Literaten

Medienstiftung der Sparkasse Leipzig lobt den „Erich-Loest-Preis“ aus

Am 24.2.2016 wäre Erich Loest 90 Jahre alt geworden. Für die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Anlass, den

Erich-Loest-Preis

auszuloben. Der Preis wird erstmals am 24. Februar 2017 und dann alle zwei Jahre vergeben; er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Stephan Seeger, geschäftsführender Vorstand der Medienstiftung: „Stiftungsvorstand und Stiftungsrat ehren mit dieser Entscheidung einen wirkmächtigen Literaten, gesellschaftspolitisch denkenden Kopf, stetigen Mahner, wenn die Untiefen deutscher und deutsch-deutscher Geschichte in Vergessenheit zu drohen gerieten, und bekennenden Leipziger, dem die Geschicke seiner Stadt eine Herzensangelegenheit waren.“

Der Erich-Loest-Preis wird bevorzugt an Autoren aus Mitteldeutschland vergeben; er wird nicht ausgeschrieben. Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt ausschließlich über die Jury, in der jedes Mitglied eine Stimme hat. Details werden in den Vergaberichtlinien festgelegt, die zurzeit ausgearbeitet und mit der Jury abgestimmt werden. Mitglieder der Jury sind: Hartwig Hochstein, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung a. D. und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung, als Vorsitzender; Dr. Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung; Dr. Thomas Brückner, Autor und Herausgeber; Jan Emendörfer, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung; Ullrich Hammerschmidt, Freie Presse/Chemnitz; Prof. Dr. Josef Haslinger, Deutsches Literaturinstitut an der Universität Leipzig; Sven Felix Kellerhoff, Die Welt; Thomas Mayer, Journalist und Autor; Regine Möbius, ver.di-Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur; Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung/Halle; Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Linde Rotta, Schriftstellerin; Dr. Katrin Schumacher, MDR Figaro. (weitere Informationen finden Sie hier.)

Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Leipzig und Erich Loest, welche eine Beziehung! Wie John Dos Passos und New York, James Joyce und Dublin.“

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Vorsitzender des Stiftungsrates der Sparkassenstiftung, betont: „Leipzig und Erich Loest, welche eine Beziehung! Wie John Dos Passos und New York, James Joyce und Dublin. Erich Loest hat Leipzig nicht nur einmal zu seinem Thema gemacht. Leipzig war ‚sein‘ Thema. Er hat unsere Stadt in die Literatur des 20. Jahrhunderts eingeschrieben: ‚Völkerschlachtdenkmal‘, ‚Nikolaikirche‘, ‚Reichsgericht‘, ‚Löwenstadt‘. Mit einem weiteren Buchtitel ist alles gesagt: ‚Leipzig ist unerschöpflich‘. Der ‚Erich-Loest-Preis‘ der Medienstiftung unserer Sparkasse spricht von dieser einzigartigen Beziehung eines Autors zu seiner Stadt.“

Linde Rotta: „Sein Schreiben blieb stets Mahnung zur Wachsamkeit, niemals wieder unsere demokratische Freiheit aufs Spiel zu setzen.“

Über die Entscheidung der Stiftungsgremien freut sich seine Lebensgefährtin Linde Rotta: „… ‚und was du siehst, das schreibe in ein Buch‘ (Off. Joh. I, 11) – obwohl kein praktizierender Christ, könnte kein Wort besser den geistigen Auftrag erklären, an den Erich Loest sich literarisch gebunden sah. Zwei durchlittene Diktaturen hatten ihn zum tief überzeugten Demokraten geläutert. Sein Schreiben blieb stets Mahnung zur Wachsamkeit, niemals wieder unsere demokratische Freiheit aufs Spiel zu setzen. Lügen, Taktierereien, Sonntagsreden waren seine Sache zu keiner Zeit, literarische Manierismen verabscheute er zutiefst. Sein Prinzip: Das deutliche Wort. Charakterliche Geradlinigkeit, eine klare moralische Haltung werden sein unverkennbares Markenzeichen bleiben.“

Dr. Harald Langenfeld: „Erich Loests Stimme fehlt uns, gerade jetzt, gerade heute.“

Erich Loest war Gründungsmitglied der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und gab ihr über viele Jahre als Stiftungsratsmitglied wichtige Impulse. Am Sitz der Leipziger Sparkassen-Stiftungen, der Villa Ida, wird sein literarischer Nachlass gepflegt und bewahrt. Die Bedeutung des Autors für die Stiftung erklärt Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und der Medienstiftung: „Erich Loests Stimme fehlt uns, gerade jetzt, gerade heute. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie er, der wie kaum ein anderer die jüngere deutsche Geschichte durchlebt und erlitten hat, die Ereignisse, die sich seit geraumer Zeit beinahe jeden Montag auf den Straßen Dresdens, Leipzigs und an anderen Orten abspielen, kommentiert hätte. Erich Loest war unseren Stiftungen langjähriger Begleiter, Förderer, Mäzen und treuer Freund. Es ist unserer Medienstiftung Ehre und Verpflichtung zugleich, zum 90. Geburtstag Erich Loests‘ einen Literatur-Preis seines Namens auszuloben; ein Name, der mit hervorragenden Charaktereigenschaften eines Menschen verbunden ist: Mut, Wahrheitsliebe, Unerschrockenheit, Menschlichkeit.“

Die Stadt Leipzig ehrt ihren verstorbenen Ehrenbürger durch die Benennung der Bibliothek im Stadtteil Gohlis mit dem Namen Erich-Loest-Bibliothek am 24. Februar 2016, 11 Uhr, Georg-Schumann-Straße 105, 04155 Leipzig.

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Völkerschlacht

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig unterstützt seit vielen Jahren das Gedenken an die Völkerschlacht. Die Stiftung ist Partner zahlreicher Projektträger im Leipziger Umland und unterstützte mit zahlreichen Förderungen Aktivitäten im ehemaligen Landkreis Leipziger Land im Gedenkjahr 2013.

Zum 200. Mal jährte sich im Oktober 2013 die Völkerschlacht bei Leipzig. Das Ereignis vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege im Kampf der alliierten Österreicher, Preußen, Russen und Schweden gegen die Truppen Napoleon Bonapartes – und eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft Europas, die die Region Leipzig ins Zentrum der Weltgeschichte rückte. Vier Tage lang waren bis zu 600.000 Soldaten an der Schlacht um die Vorherrschaft in Europa beteiligt. 100.000 getötete und verwundete Menschen zeigen die Härte der damaligen Kämpfe. Nach der Niederlage bei Leipzig musste sich der französische Kaiser nach Westen über den Rhein zurückziehen, der Weg war frei für die Neuordnung der europäischen Machtverhältnisse auf dem Wiener Kongress.

Zahlreiche Gemeinden, Vereine und Institutionen aus dem Südraum Leipzigs arbeiteten zum Teil mehrere Jahre intensiv und mit sehr viel Engagement daran, den 200. Jahrestag der Völkerschlacht angemessen zu würdigen: Mehrere Ausstellungen, beispielsweise im Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain oder dem Markkleeberger Torhaus verwiesen auf die historische Dimension des Ereignisses. Entscheidende Schauplätze wurden aufwändig restauriert. Tausende Menschen beteiligten sich an einer historischen Nachstellung der Schlacht (Reenactment) oder einzelnen Facetten wie den Patrouillenritten zwischen den Truppenteilen und ihren Quartieren.

Ein Gedenktreffen in Leipzig und Rötha, 1813 das Hauptquartier der gegen Napoleon verbündeten Heere, war einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten im Oktober 2013: Nachkommen der 1813 maßgeblich in die Geschehnisse involvierten Fürstenhäuser folgten der Einladung der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig und des Fördervereins Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V., um am historischen Ort gemeinsam der Gefallenen der Völkerschlacht zu gedenken. Das Treffen hielt die Erinnerung an das Jahr 1813 – jedoch ebenso an das Jahr 1913, den Vorabend des 1. Weltkrieges – wach. Es gemahnte uns an die Zerbrechlichkeit des Friedens in Europa gerade auch in der heutigen Zeit europäischer Finanz-, Wirtschafts- und Identitätskrisen. Für das Gedenktreffen an die Völkerschlacht in Leipzig und Rötha übernahm die Stiftung selbst gemeinsam mit dem Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V. die Gastgeberrolle.

In einem gemeinsamen Kommuniqué, das im Verlauf der Gedenkveranstaltungen im „Mediencampus Villa Ida“ unterzeichnet wurde, betonten die Repräsentanten der Fürstenhäuser: „Wir haben in Leipzig erlebt, wie die Kämpfe unserer Vorväter Erfüllung finden, indem die Feindschaft erlischt. Wir wünschten, dass Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft, in Wirtschaft und Medien ihr Handeln, den Bürgern und Gästen Leipzigs folgend, darauf ausrichteten, das gemeinsame Haus Europa in seinem Umfeld zu befrieden und in seinen Fundamenten zu stärken“.

In eben jenem historischem Bewusstsein und im Geiste des gemeinsamen Hauses Europa, halten Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Verbänden die Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig lebendig. Im Ansinnen, ihre verdienten Vertreterinnen und Vertreter zu ehren, stiftet die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig seit 2015 den Kommandant-Prendel-Orden. Ausgezeichnet mit dem Kommandant-Prendel-Orden können nur Männer und Frauen werden, die sich in nationalen und internationalen Vereinen und Verbänden seit vielen Jahren kontinuierlich ehrenamtlich in der Region Leipzig engagieren, um die Erinnerung an die Ereignisse der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 wachzuhalten.

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Kontakt

Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig
Menckestraße 27
D-04155 Leipzig

Tel.: +49 341 – 5629 661
Fax: +49 341 – 5629 663

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