Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig trauert um Klaus Sommer

1952 – 2016

Klaus Sommer

Als Mitglied des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung war uns Klaus Sommer über viele Jahre wertvoller Partner und engagierter Ideengeber. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.

Wir werden Klaus Sommer in ehrender Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Der Vorstand

Gabriele Greiner (Vors.)    Stephan Seeger

Der Vorsitzende des Stiftungsrates

Henry Graichen

Landrat des Landkreises Leipzig

21.04.2016


Pressemitteilung 18.04.2016: Für den guten Ton in Neukieritzsch

Musikverein erhält dank Kultur- und Umweltstiftung hochwertiges Bariton-Saxophon

Leipzig / Neukieritzsch, der 18. April 2016. Ob Klassik, Rock, Pop oder Musical-, Film- und Unterhaltungsmusik: Der Klang des großen Orchesters des Musikvereins Neukieritzsch-Regis e. V. ist dank der von der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig geförderten Anschaffung eines Bariton-Saxophons im Wert von fast 6.800 Euro zukünftig noch eindrucksvoller. Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, begründet die Förderung: „Hier engagieren sich musikbegeisterte junge Leute und bereichern in ihrer Freizeit viele Stadt-, Volks- und Blasmusikfeste in der Region und darüber hinaus. Das bekannte und erfolgreiche Orchester repräsentiert zudem durch Konzertreisen und Begegnungen mit anderen Orchestern und Vereinen die Gemeinde Neukieritzsch im In- und Ausland.“ Mehr dazu …

18.04.2016


Pressemitteilung 07.04.2016: Ansturm auf Fachtag für Heimatforscher

Sparkassenstiftung fördert Veranstaltung mit mehr als 2.200 Euro

Leipzig/Kohren-Sahlis, der 7. April 2016. Der von der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig mit mehr als 2.200 Euro geförderte „Fachtag für Chronisten und Heimatforscher im Landkreis Leipzig“, der an diesem Samstag, den 9. April 2016, stattfindet, ist binnen kurzer Zeit komplett ausgebucht gewesen. Das Interesse an der eintägigen Fachtagung des Sächsischen Landeskuratoriums Ländlicher Raum e. V. übertraf damit alle Erwartungen. Mehr dazu …

07.04.2016


Pressemitteilung 31.03.2016: Vier Buchen für den Benndorfer Schlosspark

Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig fördert Neupflanzung mit 3.380 Euro

Leipzig / Frohburg, der 31. März 2016. Vier junge Blutbuchen zieren seit wenigen Tagen das Areal um den Brunnen im Benndorfer Schlosspark. Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land unterstützte die Neupflanzung mit 3.380 Euro. Die Stadtverwaltung von Frohburg hatte in Vorbereitung der im Sommer anstehenden 800-Jahr-Feier von Benndorf die drei alten Rotbuchen im Schlosspark prüfen lassen und für nicht mehr standfest befunden. Sie mussten gefällt werden. „Die alten Rotbuchen umsäumten den durch Zuwendungen der Kultur- und Umweltstiftung wiederhergestellten Brunnen im Schlosspark“, so Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung. „Aus diesem Grund war es für uns selbstverständlich, die Bäume zu ersetzen, um die ursprüngliche Schönheit des Ensembles wieder herzustellen.“ Die Kultur- und Umweltstiftung deckte mit ihrem Förderbetrag auch die im Verlauf der Realisierung durch Denkmalschutzauflagen entstandenen Mehrkosten von 340 Euro, da die Rotbuchen durch Blutbuchen ersetzt werden mussten. Mehr dazu …

04.04.2016


Pressemitteilung 23.03.2016: Fahrradkirche Zöbigker mit neuem Rundweg

Einweihung am Ostermontag. Förderung der Kultur- und Umweltstiftung ermöglichte Baumaßnahmen

Leipzig/Markkleeberg, der 23. März 2016. Mit einem Gottesdienst wird am Ostermontag, 28. März 2016, 11 Uhr, ein neuer Rundweg um die Fahrradkirche Zöbigker in Markkleeberg eingeweiht – die Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig unterstützte entsprechende Bauarbeiten mit einem Betrag von 5.000 Euro. So konnten am östlichen Teil der Ruine Mauerreste entfernt, ein Anbau zurückgebaut sowie ein neuer Zaun gesetzt werden. „Am Pilgerweg ‚Via Imperii‘ gelegen, etabliert sich die Fahrradkirche nicht nur als touristischer Anlaufpunkt für Wanderer und Radfahrer im Leipziger Neuseenland“, so Gabriele Greiner, Vorstandsvorsitzende der Sparkassenstiftung. „Vielmehr entwickelt sich die Ruine zu einem spirituellen Ort der Begegnung mitten in der Natur für Christen wie Nicht-Christen.“ Bereits 2011 hatte die Kultur- und Umweltstiftung das Gesamtprojekt mit 5.000 Euro gefördert. Mehr dazu …

23.03.2016



Stiftung

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land wurde im Jahre 2001 anlässlich des 175. Firmenjubiläums der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Natur und den kulturellen Reichtum im ehemaligen Landkreis Leipziger Land zu bewahren und zu fördern.

Finanzierung

Finanziert werden die Stiftungs-Projekte aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sowie durch Zuwendungen und Spenden Dritter.

Struktur

Der Stiftungsrat ist das höchste Gremium der Stiftung. Der Stiftungsrat hat, entsprechend einem Aufsichtsrat bei Kapitalgesellschaften oder einem Verwaltungsrat bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts, kontrollierende und beratende Funktion. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe von Stiftungsmitteln im Rahmen der vom Stiftungsrat vorgegebenen Richtlinien.

Förderungen

Die Stiftung fördert Einzelprojekte in den Bereichen Kultur und Umwelt im ehemaligen Landkreis Leipziger Land. Bewerben können sich gemeinnützige Vereine, Schulen und Kommunen. Von der Förderung ausgeschlossen sind Projekte, die in erster Linie staatliche Aufgaben sind oder der Gemeinnützigkeit widersprechen.

Antragstellung

Förderanträge müssen folgendes enthalten:

  • Projektbeschreibung
  • Finanzierungsplan, der Eigen- und Drittmittel ausweist
  • Höhe des Förderbedarfs
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit
  • Vereinssatzung

Anträge können bis zum 15. September eines jeden Jahres für das Folgejahr bei der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land eingereicht werden.

Sie können den beiliegenden Förderantrag nutzen:
PDF: Antrag auf Förderung
Word: Antrag auf Förderung

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Anschrift der Stiftung

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Förderprojekte

Auf dieser Seite finden Sie Beispiele von Projekten und Veranstaltungen der Kultur- und Umweltstiftung.

Zusätzlich sind alle Projekte im Zusammenhang mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht thematisch in einer gesonderten Rubrik Völkerschlacht zusammengefasst.

Sie finden in dieser Rubrik ebenso eine Auswahl der aktuell und bisher geförderten Projekte der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig. Diese sind nach Jahren geordnet.

Verlängerung_Lindenallee_Eythra_5 (Gunter Arndt)

Röthaer_Raben_Theaterprojekt_1 (IG Röthaer Stadtraben n. e.  V.)

Schlosspark_Benndorf_4 (Denis Brauße)

Patrouillenritt_2013_1 (LiebDorf-1813, frühere Ritte)

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Presse

Pressemitteilung 18.04.2016: Für den guten Ton in Neukieritzsch

Musikverein erhält dank Kultur- und Umweltstiftung hochwertiges Bariton-Saxophon

Leipzig / Neukieritzsch, der 18. April 2016. Ob Klassik, Rock, Pop oder Musical-, Film- und Unterhaltungsmusik: Der Klang des großen Orchesters des Musikvereins Neukieritzsch-Regis e. V. ist dank der von der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig geförderten Anschaffung eines Bariton-Saxophons im Wert von fast 6.800 Euro zukünftig noch eindrucksvoller. Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, begründet die Förderung: „Hier engagieren sich musikbegeisterte junge Leute und bereichern in ihrer Freizeit viele Stadt-, Volks- und Blasmusikfeste in der Region und darüber hinaus. Das bekannte und erfolgreiche Orchester repräsentiert zudem durch Konzertreisen und Begegnungen mit anderen Orchestern und Vereinen die Gemeinde Neukieritzsch im In- und Ausland.“

Das hochwertige Bariton-Saxophon verleiht dem Klang des Orchesters zukünftig mehr Tiefe und Bass, da es die fehlenden Stimmen anderer Instrumente wie dritter Posaune, Baritonhorn, drittem Waldhorn sowie Passagen vom Fagott übernimmt. „Das ist ein Saxophon, das keine Wünsche offen lässt“, freut sich André Bauer, einer von zwei Dirigenten des 20-köpfigen Orchesters des Musikvereins Neukieritzsch-Regis e. V.

Das Instrument zeichne sich durch einen homogenen Klang, eine hochwertige Verarbeitung, eine qualitative Intonation sowie Langlebigkeit aus. „Die Entscheidung für ein hochwertiges Modell war eine Entscheidung für die Nachhaltigkeit. Dieses Instrument wird lange und oft bespielt werden und ich bin mir sicher, dass es auch in 50 Jahren noch genutzt wird“, prognostiziert Bauer.

Mithilfe des neuen Bariton-Saxophons könne sich der Musikverein auch in Zukunft als großes Blasorchester präsentieren und seine Position im semiprofessionellen Bereich festigen, so Bauer. Darüber hinaus sei das Saxophon generell ein beliebtes Instrument für den Nachwuchs. Der Musikverein stellt die Instrumente leihweise zur Verfügung: „Eine Anschaffung auf eigene Kosten würde viele unserer Mitglieder finanziell völlig überfordern“, weiß Bauer. „Aus diesem Grund danken wir der Kultur- und Umweltstiftung für ihre Unterstützung.“

Nächste Konzerte:

  • 1. Mai 2016, 10.30 Uhr: Freiwillige Feuerwehr Zwenkau
  • 15. Mai 2016, 16 Uhr: Pfingstschleppertreffen mit Mühlentag, Neuholländermühle Wyhra
  • 18. Juni 2016, 15 Uhr: Volkskundemuseum Wyhra
  • 9. Juli 2016: Frankreich 2016: Besuch des Partnerorchesters “Le Fraisier” in Velleron (Partnergemeinde Neukieritzsch)
  • 17. Juli 2016, 15 Uhr: Freilichtbühne Schmetterling, Bad Lausick

Kontakt:

Musikverein Neukieritzsch-Regis e. V.,
Vorsitzender Hartmut Stumpf, Tel. 0160 – 90 12 57 04
www.musikverein-neukieritzsch-regis.de

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Erich-Loest-Archiv

Erich Loest zum 90. Geburtstag – Andenken an wirkmächtigen Literaten

Medienstiftung der Sparkasse Leipzig lobt den „Erich-Loest-Preis“ aus

Am 24.2.2016 wäre Erich Loest 90 Jahre alt geworden. Für die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Anlass, den

Erich-Loest-Preis

auszuloben. Der Preis wird erstmals am 24. Februar 2017 und dann alle zwei Jahre vergeben; er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Stephan Seeger, geschäftsführender Vorstand der Medienstiftung: „Stiftungsvorstand und Stiftungsrat ehren mit dieser Entscheidung einen wirkmächtigen Literaten, gesellschaftspolitisch denkenden Kopf, stetigen Mahner, wenn die Untiefen deutscher und deutsch-deutscher Geschichte in Vergessenheit zu drohen gerieten, und bekennenden Leipziger, dem die Geschicke seiner Stadt eine Herzensangelegenheit waren.“

Der Erich-Loest-Preis wird bevorzugt an Autoren aus Mitteldeutschland vergeben; er wird nicht ausgeschrieben. Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt ausschließlich über die Jury, in der jedes Mitglied eine Stimme hat. Details werden in den Vergaberichtlinien festgelegt, die zurzeit ausgearbeitet und mit der Jury abgestimmt werden. Mitglieder der Jury sind: Hartwig Hochstein, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung a. D. und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung, als Vorsitzender; Dr. Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung; Dr. Thomas Brückner, Autor und Herausgeber; Jan Emendörfer, Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung; Ullrich Hammerschmidt, Freie Presse/Chemnitz; Prof. Dr. Josef Haslinger, Deutsches Literaturinstitut an der Universität Leipzig; Sven Felix Kellerhoff, Die Welt; Thomas Mayer, Journalist und Autor; Regine Möbius, ver.di-Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur; Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung/Halle; Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Linde Rotta, Schriftstellerin; Dr. Katrin Schumacher, MDR Figaro. (weitere Informationen finden Sie hier.)

Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Leipzig und Erich Loest, welche eine Beziehung! Wie John Dos Passos und New York, James Joyce und Dublin.“

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Vorsitzender des Stiftungsrates der Sparkassenstiftung, betont: „Leipzig und Erich Loest, welche eine Beziehung! Wie John Dos Passos und New York, James Joyce und Dublin. Erich Loest hat Leipzig nicht nur einmal zu seinem Thema gemacht. Leipzig war ‚sein‘ Thema. Er hat unsere Stadt in die Literatur des 20. Jahrhunderts eingeschrieben: ‚Völkerschlachtdenkmal‘, ‚Nikolaikirche‘, ‚Reichsgericht‘, ‚Löwenstadt‘. Mit einem weiteren Buchtitel ist alles gesagt: ‚Leipzig ist unerschöpflich‘. Der ‚Erich-Loest-Preis‘ der Medienstiftung unserer Sparkasse spricht von dieser einzigartigen Beziehung eines Autors zu seiner Stadt.“

Linde Rotta: „Sein Schreiben blieb stets Mahnung zur Wachsamkeit, niemals wieder unsere demokratische Freiheit aufs Spiel zu setzen.“

Über die Entscheidung der Stiftungsgremien freut sich seine Lebensgefährtin Linde Rotta: „… ‚und was du siehst, das schreibe in ein Buch‘ (Off. Joh. I, 11) – obwohl kein praktizierender Christ, könnte kein Wort besser den geistigen Auftrag erklären, an den Erich Loest sich literarisch gebunden sah. Zwei durchlittene Diktaturen hatten ihn zum tief überzeugten Demokraten geläutert. Sein Schreiben blieb stets Mahnung zur Wachsamkeit, niemals wieder unsere demokratische Freiheit aufs Spiel zu setzen. Lügen, Taktierereien, Sonntagsreden waren seine Sache zu keiner Zeit, literarische Manierismen verabscheute er zutiefst. Sein Prinzip: Das deutliche Wort. Charakterliche Geradlinigkeit, eine klare moralische Haltung werden sein unverkennbares Markenzeichen bleiben.“

Dr. Harald Langenfeld: „Erich Loests Stimme fehlt uns, gerade jetzt, gerade heute.“

Erich Loest war Gründungsmitglied der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und gab ihr über viele Jahre als Stiftungsratsmitglied wichtige Impulse. Am Sitz der Leipziger Sparkassen-Stiftungen, der Villa Ida, wird sein literarischer Nachlass gepflegt und bewahrt. Die Bedeutung des Autors für die Stiftung erklärt Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig und der Medienstiftung: „Erich Loests Stimme fehlt uns, gerade jetzt, gerade heute. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie er, der wie kaum ein anderer die jüngere deutsche Geschichte durchlebt und erlitten hat, die Ereignisse, die sich seit geraumer Zeit beinahe jeden Montag auf den Straßen Dresdens, Leipzigs und an anderen Orten abspielen, kommentiert hätte. Erich Loest war unseren Stiftungen langjähriger Begleiter, Förderer, Mäzen und treuer Freund. Es ist unserer Medienstiftung Ehre und Verpflichtung zugleich, zum 90. Geburtstag Erich Loests‘ einen Literatur-Preis seines Namens auszuloben; ein Name, der mit hervorragenden Charaktereigenschaften eines Menschen verbunden ist: Mut, Wahrheitsliebe, Unerschrockenheit, Menschlichkeit.“

Die Stadt Leipzig ehrt ihren verstorbenen Ehrenbürger durch die Benennung der Bibliothek im Stadtteil Gohlis mit dem Namen Erich-Loest-Bibliothek am 24. Februar 2016, 11 Uhr, Georg-Schumann-Straße 105, 04155 Leipzig.

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Völkerschlacht

Die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig unterstützt seit vielen Jahren das Gedenken an die Völkerschlacht. Die Stiftung ist Partner zahlreicher Projektträger im Leipziger Umland und unterstützte mit zahlreichen Förderungen Aktivitäten im ehemaligen Landkreis Leipziger Land im Gedenkjahr 2013.

Zum 200. Mal jährte sich im Oktober 2013 die Völkerschlacht bei Leipzig. Das Ereignis vom 16. bis 19. Oktober 1813 war die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege im Kampf der alliierten Österreicher, Preußen, Russen und Schweden gegen die Truppen Napoleon Bonapartes – und eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft Europas, die die Region Leipzig ins Zentrum der Weltgeschichte rückte. Vier Tage lang waren bis zu 600.000 Soldaten an der Schlacht um die Vorherrschaft in Europa beteiligt. 100.000 getötete und verwundete Menschen zeigen die Härte der damaligen Kämpfe. Nach der Niederlage bei Leipzig musste sich der französische Kaiser nach Westen über den Rhein zurückziehen, der Weg war frei für die Neuordnung der europäischen Machtverhältnisse auf dem Wiener Kongress.

Zahlreiche Gemeinden, Vereine und Institutionen aus dem Südraum Leipzigs arbeiteten zum Teil mehrere Jahre intensiv und mit sehr viel Engagement daran, den 200. Jahrestag der Völkerschlacht angemessen zu würdigen: Mehrere Ausstellungen, beispielsweise im Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain oder dem Markkleeberger Torhaus verwiesen auf die historische Dimension des Ereignisses. Entscheidende Schauplätze wurden aufwändig restauriert. Tausende Menschen beteiligten sich an einer historischen Nachstellung der Schlacht (Reenactment) oder einzelnen Facetten wie den Patrouillenritten zwischen den Truppenteilen und ihren Quartieren.

Ein Gedenktreffen in Leipzig und Rötha, 1813 das Hauptquartier der gegen Napoleon verbündeten Heere, war einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten im Oktober 2013: Nachkommen der 1813 maßgeblich in die Geschehnisse involvierten Fürstenhäuser folgten der Einladung der Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig und des Fördervereins Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V., um am historischen Ort gemeinsam der Gefallenen der Völkerschlacht zu gedenken. Das Treffen hielt die Erinnerung an das Jahr 1813 – jedoch ebenso an das Jahr 1913, den Vorabend des 1. Weltkrieges – wach. Es gemahnte uns an die Zerbrechlichkeit des Friedens in Europa gerade auch in der heutigen Zeit europäischer Finanz-, Wirtschafts- und Identitätskrisen. Für das Gedenktreffen an die Völkerschlacht in Leipzig und Rötha übernahm die Stiftung selbst gemeinsam mit dem Förderverein Rötha – Gestern. Heute. Morgen. e. V. die Gastgeberrolle.

In einem gemeinsamen Kommuniqué, das im Verlauf der Gedenkveranstaltungen im „Mediencampus Villa Ida“ unterzeichnet wurde, betonten die Repräsentanten der Fürstenhäuser: „Wir haben in Leipzig erlebt, wie die Kämpfe unserer Vorväter Erfüllung finden, indem die Feindschaft erlischt. Wir wünschten, dass Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft, in Wirtschaft und Medien ihr Handeln, den Bürgern und Gästen Leipzigs folgend, darauf ausrichteten, das gemeinsame Haus Europa in seinem Umfeld zu befrieden und in seinen Fundamenten zu stärken“.

In eben jenem historischem Bewusstsein und im Geiste des gemeinsamen Hauses Europa, halten Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Verbänden die Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig lebendig. Im Ansinnen, ihre verdienten Vertreterinnen und Vertreter zu ehren, stiftet die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig seit 2015 den Kommandant-Prendel-Orden. Ausgezeichnet mit dem Kommandant-Prendel-Orden können nur Männer und Frauen werden, die sich in nationalen und internationalen Vereinen und Verbänden seit vielen Jahren kontinuierlich ehrenamtlich in der Region Leipzig engagieren, um die Erinnerung an die Ereignisse der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 wachzuhalten.

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Kontakt

Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Sparkasse Leipzig
Menckestraße 27
D-04155 Leipzig

Tel.: +49 341 – 5629 661
Fax: +49 341 – 5629 663

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