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2015
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Kurt Mitterer
Reinhard Münch
Alain Pigeard
Stephan Seeger
Alexsey Arschinov
Bernd Baumbach
Personalia Ms.
Frank Hübler
Gert Pfeifer
Hans-Jürgen Donner
Personalia Mr.
Jürgen Gentsch
Klaus Beckert
Siegfried Meurer
Personalia Mr.
Personalia Mr.
Wolf-Dieter Schmidt
Wolfgang Gerlach
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Robert Heyne

Robert Heyne, Jahrgang 1951, befördert seit bald 40 Jahren die Erinnerung an die Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806. 1981 hatte er sich mit zwei Gleichgesinnten aus der Region Jena der IG „Völkerschlacht 1813“ in Liebertwolkwitz angeschlossen. Wenig später begann er, Denkmale zur Erinnerung an die Schlacht bei Jena und Auerstedt zu restaurieren oder neu aufzustellen – seit 1984 wurden unter seiner Mitwirkung acht alte Denkmale restauriert und 34 neue errichtet. Seit 1986 gehört Robert Heyne zu den im Fünf-Jahres-Rhythmus veranstalteten historischen Darstellungen in Jena. Vor 20 Jahren gründete Robert Heyne die Heimatstube in Neuengönna zum Thema Regionalgeschichte, darüber hinaus gestaltete er auch Ausstellungen in Markleeberg, Jena, Hassenhausen, Ungarn und Frankreich mit. Über 20 Jahre lang – von der Gründung 1987 bis ins Jahr 2007 – führte er darüber hinaus die IG „Jena 1806“ bzw. den daraus entstandenen Verein.

Oberst Prof. Dr. Kurt Anton Mitterer

Österreichisches Bundesheer

1955 in Innsbruck geboren, studierte Oberst Prof. Dr. Kurt Anton Mitterer an der Universität Salzburg und ist promovierter Historiker und Geograph. Er rückte 1980 zum Bundesheer als Grundwehrdiener ein. Ab 1982 absolvierte er seine Milizoffiziersausbildung bei der Jägertruppe und stand ab 1984 in Verwendung als stellvertretender Kompaniekommandant der Kommandokompanie des Korpskommandos II in der Schwarzenbergkaserne in Salzburg. 1992 übernahm er die Leitung des Referates Militärgeographischer Dienst beim Korpskommando II. Nach Ausbildung für den militärtechnischen Dienst ist er seit 1995 in der Funktion als Leitender Ingenieur in einem Kommando der oberen Führung - derzeit im Kommando Landstreitkräfte - tätig.  

Durch sein im Herbst 1999 im Milizverlag erschienenes Buch "Salzburg anno 1800 - Die vergessene Schlacht auf den Walser Feldern" wurde ein militärisches Großereignis der Napoleonischen Epoche in Salzburg der Vergessenheit entrissen. Zahlreiche Publikationen mit historischen und militärwissenschaftlichen Inhalten erschienen laufend in einschlägigen Fachzeitschriften, Festschriften, wissenschaftlichen Reihenpublikationen und Katalogen im In- und Ausland.

Seit 1998 ist er als Redaktionsmitglied des Milizverlages der Zeitschrift für Militärgeschichte PALLASCH - Organ der  Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde - tätig.

Daneben hat sich Oberst Mitterer um die Gestaltung und Organisation für Großausstellungen zu militärhistorischen Inhalten und Ereignissen laufend Verdienste erworben. Dabei hat er umfangreiches zum Teil noch unbekanntes historisches Material aus Archiven ausgehoben und ausgewertet und in verständlicher Form in seine Ausstellungen eingebracht. Seit 1991 ist er Mitglied in der "Gesellschaft für Salzburger Landeskunde" und seit 1992 hat er Sitz in der Salzburger Ortsnamenskommission. 

Für seine Verdienste um Bildung, Wissenschaft und Kultur in Salzburg wurde er 2003 vom Bundespräsidenten mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Seit 2003 führt er ehrenamtlich das Salzburger Wehrgeschichtliche Museum und bekleidet seit 2012 die Funktion des Vizepräsidenten der Salzburger Offiziersgesellschaft.

2013 verlieh ihm der Bundespräsident für seine Verdienste um Bildung und wissenschaftliche Aktivitäten den Berufstitel Professor.


Dr. Reinhard Münch

Soziologe und Autor, Leipzig

  • geboren 1959 im sächsischen Meißen
  • nach Schule und Lehre zum Gießereifacharbeiter mit Abitur Grundwehrdienst im Artillerieregiment III, also sächsischer Kanonier
  • 1981 bis 1986 Studium der Soziologie an der Leipziger Universität, seinerzeit Karl-Marx-Universität
  • 1986 bis 1992 Mitarbeiter an der Uni Leipzig, 1989 Promotion
  • 1992/93 Mitarbeiter am Institut für Innovationsmanagement
  • 1995 bis 2012 Vorsitzender des Vereins Heimatstube Althen
  • Seit Oktober 1993 Mitarbeiter im Versicherungskonzern Allianz
Ergänzung zum Werdegang als 1813er:
Als Kind in Schleußig aufgewachsen, war ich fasziniert vom Österreicherdenkmal in der Antonienstraße - ein Adler mit zwei Köpfen. Relativ zeitig konnte ich es einordnen als "Kriegerdenkmal", aber erst im Alter von 10 Jahren bekam ich mit, dass es da einen engen Zusammenhang mit dem Völkerschlachtdenkmal gab.

Über die Jahre immer mehr Denkmale gefunden und die eine oder andere Schrift in die Hände bekommen, wurde das Leben um die Tradition in den 1980ern bunter - Höhepunkt die Feierlichkeiten 1988. In den Neunzigern in Zusammenarbeit mit den einschlägigen Vereinen Recherchen und Beginn mit eigenen Publikationen:
  • 1995 in 1. Auflage und 1999 mit 2. Auflage kamen die "Marksteine und Denkmale der Völkerschlacht in und um Leipzig".
  • zusammen mit den Liebertwolkwitzern Mitarbeit am Projekt Mit Napoleon durchs Sachsenland, daraus entstand das in 3 Auflagen erschienene Buch "Vive l’Empereur - Napoleon in Leipzig" und die Buchgestaltung der Staatsarchiv-Akte des sächsischen Gardeoffiziers von Dreßler von Scharffenstein "Des Königs Butterkrebse"
  • seit 2007 weitere Buchpublikationen zu Nischenthemen im Kontext "Unter Napoleons Fahnen": sächsische Herzogtümer, Anhalt, Sachsen 1812, Preußen 1812, Österreich 1812, Schweiz, Mecklenburger.

Prof. Dr. Dr. Alain Pigeard

Präsident des Le Souvenir Napoléonien

Alain Pigeard gilt als einer der renommiertesten Napoleonkenner Frankreichs. Die Publikationsliste des 1948 im französischen Dijon geborenen Pigeard weist 63 Bücher und über 400 Artikel für Zeitungen und Zeitschriften auf. Seit 1968 ist er Mitglied der „Souvenir napoleonien“, seit 2012 deren Präsident. Darüber hinaus ist er Sekretär der französischen Napoleongesellschaft, der „Fondation Napoleon“.

Stephan Seeger

Ordenskanzler und Direktor Stiftungen der Sparkasse Leipzig

Stephan Seeger, 1959 geboren, kam 1993 nach Leipzig, zunächst als Pressesprecher des Regierungspräsidenten. Seeger ist Gründungsmitglied des Fördervereins Völkerschlachtdenkmal e. V. und war von 1998 bis 2002 dessen erster Vorsitzender. Später erarbeitete er die Konzepte für das Stiftungsengagement der Sparkasse Leipzig, heute ist er Direktor Stiftung der Sparkasse Leipzig.

Alexsey Arschinov

Kayserlich Russisch – Deutsche Legion e. V.
Mitglied im Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Bernd Baumbach

Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain

Verein Preußen von Möckern 1813 e. V.

Elena Semenishcheva

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Staatlichen

militär-historischen Borodinomuseum-Naturschutzgebiet

Frank Hübler

Kayserlich Russisch – Deutsche Legion e. V.

Mitglied im Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Gert Pfeifer

Mitglied im Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Hans-Jürgen Donner

Leiter des Militärhistorischen Museums Wolkenstein

Mitglied im Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Ingo Landleiter (posthum)

Kayserlich Russisch – Deutsche Legion e. V.

Mitglied im Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Jürgen Gentsch

2. Stellvertretender Vorsitzender der

Preußischen historischen Militärvereinigung 1813 e. V.

Klaus Beckert

Mitglied im Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Siegfried Meurer

Stellvertretender Vorsitzender des Interessenvereins Französische Artillerie der napoleonischen Zeit e. V.

Mitglied im Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V

Thomas Bielig

Französische Marinegarde e. V. Leipzig

Mitglied im Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Thorsten Schmidt

Mitglied im Interessenverein Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Wolf-Dieter Schmidt

Präsident des Interessenvereins Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e. V.

Wolfgang Gerlach

Vorsitzender des Fördervereins Historisches

Torhaus zu Markkleeberg 1813 e. V.

Krysztof Franaszczuk

Krysztof Franaszczuk weilte erstmals zum 180. Jahrestag der Völkerschlacht 1993 bei einer historischen Darstellung der Schlacht bei Leipzig. Fasziniert von der Atmosphäre internationaler Verständigung gründete er anschließend in seiner Heimatstadt Sobótka (Zobten am Berge) eine erste polnische Darstellungsgruppe, die „1. Pferdegarde und Artillerie des Herzogtums Warschau“. Seitdem ist diese regelmäßig bei historischen Darstellungen beispielsweise in Katzbach, Jena, Dennewitz, Leipzig, Danzig oder Krakau vertreten. Darüber hinaus organisierte Franaszczuk fünf Kongresse der historisch-militärischen Einheiten in Zobten. Hervorzuheben ist sein Bemühen um die gemeinsame deutsch-polnische Erinnerung an die Zeit der napoleonischen Kriege, die sich beispielsweise in der Wiederherstellung von zweisprachigen Gedenktafeln in Polen und Deutschland äußert.